Von 20. November 2026 18:00 bis 20. November 2026 21:00
Ort: Stift Admont
Veröffentlicht von BLO24
Kategorien: Veranstaltungen, Kultur, Brauchtum
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Mystische Sagen, furchterregende Gestalten, Feuer und Glockenklang: Am 20. November 2026 verwandeln die Aigner Erzteufel den Stiftskellerhof des Benediktinerstiftes Admont in eine geheimnisvolle Bühne. Bei einer außergewöhnlichen Uraufführung treffen der Heilige Blasius und der legendäre Admonter Bibliotheksteufel aufeinander.
Wenn die Dunkelheit über das Benediktinerstift Admont hereinbricht, Fackeln den historischen Innenhof erleuchten und die mächtige Blasiusglocke erklingt, beginnt ein Schauspiel, das unter die Haut gehen soll.
Am Freitag, 20. November 2026, um 18 Uhr präsentieren die Aigner Erzteufel erstmals „Das Spiel vom Hl. Blasius und dem Admonter Bibliotheksteufel“. Die Geschichte stammt aus der Feder des renommierten Historikers Dr. Josef Hasitschka, der dafür tief in die geheimnisvolle Sagenwelt des Gesäuses und die jahrhundertealte Geschichte des Stiftes Admont eingetaucht ist.
Im Mittelpunkt steht der Heilige Blasius, Schutzpatron des Admonter Klosters und seiner Kirche. Sein Gegenspieler ist eine ebenso faszinierende wie unheimliche Gestalt: der berühmte Bibliotheksteufel, den der Bildhauer Josef Stammel geschaffen hat und der bis heute in der weltberühmten Admonter Stiftsbibliothek zu bewundern ist.
Mit einem schweren Sündenbuch auf dem Rücken sucht der Teufel unermüdlich nach den Fehlern und Verfehlungen der Menschen. Doch diesmal bekommt er es mit einem Gegner zu tun, der ihm nicht mit Gewalt, sondern mit Menschlichkeit und Weisheit entgegentritt.
Der Heilige Blasius hält ihm vor Augen, dass nicht nur die Sünden zählen, sondern auch das Bemühen der Menschen, Gutes zu tun.
Und plötzlich nimmt die Geschichte eine überraschende Wendung: Selbst der Teufel bekommt eine zweite Chance!
Doch damit nicht genug. Josef Hasitschka lässt auch zahlreiche geheimnisvolle Überlieferungen aus Admont und dem Gesäuse lebendig werden.
Die sagenumwobene Teufelskirche, Geschichten aus Johnsbach, der versteinerte Schneider und der legendäre Amtmanngalgen finden ihren Platz in dieser außergewöhnlichen Inszenierung.
Zwischen schaurigen Begegnungen und düsteren Gestalten darf auch herzhaft gelacht werden. Denn manchmal sind die Menschen offenbar sogar dem Teufel zu viel. So muss dieser in einer der Geschichten entnervt feststellen:
„Mit dir will ich nichts mehr zu tun haben … Du bist sogar für die Hölle zu schlecht!“
Mit dieser Uraufführung beschreiten die Aigner Erzteufel einen besonderen Weg. Statt eines klassischen Krampuslaufes erwartet das Publikum ein Schauspiel, das gelebtes Brauchtum mit regionaler Geschichte, eindrucksvollen Figuren und einer tiefgründigen Botschaft verbindet.
Fanfaren, Glockenklang, Musik, Feuer und geheimnisvolle Lichteffekte sollen den historischen Stiftskellerhof in eine einzigartige Kulisse verwandeln.
Dabei geht es um weit mehr als den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse. Das Stück erzählt von Zusammenhalt, Menschlichkeit, Vergebung und der Hoffnung, dass sich selbst das Böse zum Guten wenden kann.
Und vielleicht ist genau das die schönste Botschaft dieses außergewöhnlichen Abends: Nicht die Dunkelheit hat das letzte Wort, sondern das Licht.
Zum Abschluss werden traditionelle Krampussackerl verteilt, womit das besondere Schauspiel einen stimmungsvollen Ausklang findet.
„Das Spiel vom Hl. Blasius und dem Admonter Bibliotheksteufel“
Datum: Freitag, 20. November 2026
Beginn: 18 Uhr
Ort: Stiftskellerhof, Benediktinerstift Admont
Mitwirkende: Aigner Erzteufel
Autor: Dr. Josef Hasitschka
Tickets: www.stiftadmont.at/ticketshop
Ein Abend, an dem Admonts Geschichte lebendig wird, der Teufel seine Grenzen kennenlernt und das Gute hoffentlich triumphiert!