Neue Idee um NICHT erfolgreich zu werden?

Man muss Kindern, die Sport betreiben wollen (all zu viele sind es ja nicht mehr) den „Wettbewerbsdruck“ nehmen, indem man keine verwertbaren Ergebnisse und Vergleiche führen soll?

Die neueste Idee zur Gleichmacherei geistert ja schon einige Tage durch die Medien und wird in Leserbriefen und im Internet heftig kommentiert und diskutiert.

Begonnen haben diese Fragwürdigkeiten ja schon mit der teilweisen Abschaffung der Schulnoten.
Nun soll auch im Sport – in der Freizeit - „der Leistungsdruck“ von den armen Kindern genommen werden.
Anstatt die Besseren zu finden und zu fördern, sollen die Schwächeren herangelobt werden, um ihnen Stress zu ersparen.
Aber in Internetspielen schießen sie sich nach wie vor gnadenlos ab.
In einem Artikel von Dr. Tassilo Wallentin kann man lesen, dass der Präsident der deutschen Hochschulrektoren die Studierfähigkeit etlicher Maturanten bezweifelt, weil sie nicht in der Lage sind, längere Texte sinnerfassend zu verarbeiten.
Weder beim Lesen, noch beim Schreiben.
Weiters kann man dort erfahren, dass die Anforderungen in Mathematik bei der Zentralmatura laufend abgesenkt werden, damit die Anzahl der „Durchgefallenen“ nicht so erschreckend hoch ist.
Es ist erkennbar, dass gewisse Kreise im Bildungswesen lieber gleich schlechte, als unterschiedlich gute Kinder heranbilden wollen.

Und das soll sich jetzt auch auf den Sport ausdehnen?
Wäre ein Marcel Hirscher jemals dort, wo er jetzt ist, wenn in ihm nicht von klein auf der Wettbewerbsgedanke gebrannt hätte?
Werden wir jemals international vorne mitspielen, wenn Ergebnisse und Tabellen von den armen kleinen Kickern ferngehalten werden müssen, damit sie sich nicht wegen ihrer Erfolglosigkeit „stressen“ müssen?
Aber dann im Berufsleben – da sollen sie sich plötzlich behaupten, durchsetzen und mit anderen „Mitbewerbern“ erfolgreich messen können.
Wenn Kinder nicht mehr gewinnen dürfen, wie sollen sie dann zu Siegern werden, fragt sich da der fassungslose Laie.
Und wenn mir die Erkenntnis genommen wird wobei ich schlecht bin, wie kann ich dann erfahren worin ich gut bin?

Und mit diesem „Reizthema“ wünschen wir von BLO24.at allen Kids schöne Ferien und spannende Sportbewerbe.
Siege, aber auch Niederlagen erleben zu dürfen um daraus fürs Leben zu lernen.

Vielleicht auch öfter mal einen leeren Akku und keine Lademöglichkeit, um in dieser Zeit wieder einmal die Umwelt von einer für Manche „ganz neuen“ Seite betrachten zu können.

Otto S.

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