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    Aktuelles

    Schwerverletzte Wanderin an der Rettingscharte


    Haus im Ennstal: Am Montagnachmittag (01.07.2024) gegen 17 Uhr alarmierte der Hüttenwirt der Preintalerhütte (1656 Meter) die Bergrettung über den Alpin-Notruf 140.
    Schwerverletzte Wanderin an der Rettingscharte
    Foto: Egger
    02. Juli 2024

    Eine Wanderin war im Bereich der Rettingscharte (2326 Meter) über ein Schneefeld abgestürzt und schwer verletzt. Diese Information erhielt der Hüttenwirt von einer Begleiterin, die den Unfall persönlich meldete.

    Die Landeswarnzentrale Steiermark alarmierte sofort die Bergrettungen Schladming und Kleinsölk. Aufgrund schlechter Wetterbedingungen konnte der Unfallort nicht direkt per Hubschrauber erreicht werden. Die ersten Einsatzkräfte, darunter ein Bergrettungsarzt, wurden bis zur Nebelgrenze geflogen und stiegen von dort zu Fuß weiter auf. Die Freiwillige Feuerwehr Untertal/Rohrmoos unterstützte den Transport der Einsatzkräfte so weit wie möglich auf befahrbaren Wegen. Die Bergretter aus der Kleinsölk begannen ihren Aufstieg gleichzeitig von der anderen Talseite unter extremen Wetterbedingungen. Ein weiterer Shuttleflug brachte zusätzliche Bergretter, Spezialtrage und Seile zum Einsatzort.

    Nach knapp zweieinhalb Stunden wurde die verletzte Wanderin lokalisiert und notfallmedizinisch versorgt. Sie wurde stark unterkühlt und verletzt zur Preintalerhütte gebracht. Dort verschlechterte sich auch der Zustand der Begleitperson. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit musste der ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 14 für den Transport beider Personen ins Krankenhaus angefordert werden.

    Insgesamt waren 37 Einsatzkräfte der Bergrettung Schladming und Kleinsölk, unterstützt von der Feuerwehr Untertal/Rohrmoos, der Alpinpolizei und Hubschrauberbesatzungen, im Einsatz.

    Thomas Kaserer, Einsatzleiter der Bergrettung Schladming, appelliert an die Vernunft und ausreichende Planung von Touren, insbesondere bei schlechten Wetterbedingungen.


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