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    Waldbrand im Gesäuse


    Großeinsatz für Feuerwehr und Flugdienst im Bereich Gesäuse-Eingang
    Waldbrand im Gesäuse
    28. Juli 2013

    Aufgrund der Trockenheit und extremen Hitze der letzten Tage kam es im Bereich Gesäuse-Eingang am Sonntag, den 28.07.2013 zu einem Waldbrand. Um 13.33 Uhr wurde die FF Admont mittels Sirenenalarm zum Einsatzort gerufen. Nach kurzer Lageerkundung wurden sofort die Feuerwehren Weng im Gesäuse und Hall nachalarmiert. Da der Brandherd in unwegsamen Gelände lokalisiert wurde, mussten auch die Hubschrauber des Bundesheeres und des Innenministeriums, sowie die Flugdienststaffel Nord für die Löscharbeiten zu Hilfe geholt werden.

    Neben der extremen Hitze (ca. 38 Grad Celsius im Gemeindegebiet von Weng im Gesäuse) war auch der starke und immer wieder drehende Wind ein großes Hindernis für die Einsatzkräfte. Innerhalb kürzester Zeit breitete sich der Brand auf mehrere Hektar Waldfläche aus. Die Eisenbahnstrecke durchs Gesäuse musste gesperrt werden.

    Da das brennende Waldgebiet zu Fuß nur erschwert erreichbar ist, mussten die Löschmannschaften der Feuerwehren und Löschgeräte (Tragkraftspritzen, Schlauchmaterial etc.) zum Einsatzort geflogen werden. Erst dann konnten auch die Hubschrauber mit dem Löscheinsatz beginnen. Die Enns diente als Wasserentnahmestelle sowohl für die Fußmannschaften als auch für die Hubschrauber. Es musste in unwegsamen Gelände eine Zubringleitung von rund 200 m Länge hergestellt werden.

    Die rund 60 Mann von Feuerwehr und Flugdienst beendeten gegen 21.00 Uhr aufgrund der einbrechenden Dunkelheit die Löscharbeiten. Sowohl Flug als auch Löscharbeiten vom Boden aus wären aufgrund des sehr steilen Geländes im Dunklen zu gefährlich gewesen.

    Unermüdlich versuchten die Einsatzkräfte den Brand zu bekämpfen. Aufgrund der zahlreichen Löschflüge musste vom Bundesheer, Kaserne Aigen, auch ein eigenes Tankfahrzeug zur Betankung der Hubschrauber angefordert werden. Die Bodentrupps waren neben der hohen Lufttemperatur auch der extremen Hitze, die vom Brand ausging, ausgeliefert. Die Flammen konnten letztlich zwar eingedämmt werden, es gibt im Einsatzbereich allerdings noch zahlreiche Glutnester. Vom Einsatzleiter HBI Herbert Peer (FF Weng im Gesäuse) konnte daher noch kein „Brand aus" ausgesprochen werden.

    Bei der Lagebesprechung mit den Verantwortlichen der Feuerwehren, Flugdienst, Polizei und Nationalpark wurde vereinbart, dass die Feuerwehren Admont, Hall und Weng im Gesäuse am folgenden Morgen um 8.00 Uhr mittels Sirenenalarm wieder zum Einsatz gerufen werden. Weiters sollen zwei Hubschrauber des Bundesheeres und ein Hubschrauber des Innenministeriums die Löscharbeiten unterstützen. Außerdem sollen zwei Tragkraftspritzen platziert und ein Kesselwagon mit Löschwasser der ÖBB organisiert werden, um die Trupps der Feuerwehren mit genügend Löschwasser zu versorgen.

    Bericht: OLM d.V. Bernadett Stangl/FF Admont


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