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    Wohnhaus in Gröbming in Vollbrand


    59-Jähriger vom Balkon gerettet und per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen
    Wohnhaus in Gröbming in Vollbrand
    © FF-Gröbming
    13. Januar 2026

    In der Nacht auf Dienstag, 13. Jänner 2026, kam es in Gröbming (Ortsteil Krahbergsiedlung) aus bislang unbekannter Ursache zu einem Brand in einem Einfamilienwohnhaus. Eine Person wurde verletzt. Die Brandursachenermittlung wurde von der Polizei aufgenommen.

    Um 00:59 Uhr alarmierte die Landeswarnzentrale „Florian Steiermark“ die Feuerwehren Gröbming, Gröbming-Winkl, Pruggern und Mitterberg zu einem Wohnhausbrand. Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte – kurz nach 01:00 Uhr – stand das betroffene Gebäude bereits in Vollbrand. Das Rote Kreuz befand sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon vor Ort.

    Am Brandobjekt wurde der 59-jährige Hauseigentümer im Balkonbereich angetroffen. Seine Kleidung hatte bereits Feuer gefangen. Die Feuerwehr rettete den Mann über eine Leiter unter schwerem Atemschutz und übergab ihn nach der Erstversorgung an den Rettungsdienst. Der Patient wurde anschließend vom Rettungshubschrauber Christophorus 14 in das Landeskrankenhaus Salzburg geflogen. Es besteht der Verdacht auf Rauchgasvergiftung sowie Verbrennungen zweiten Grades.

    Der Mann gab an, zum Zeitpunkt des Brandes allein im Gebäude gewesen zu sein; der Brandausbruch dürfte laut seinen Angaben im Bereich des Wohnzimmers erfolgt sein.

    Aufgrund der raschen Brandausbreitung veranlasste die Einsatzleitung Gröbming um 01:07 Uhr die Nachalarmierung der Feuerwehren Lengdorf und St. Martin, um eine rund 500 Meter lange Zubringleitung vom Gröbmingerbach herzustellen. Zusätzlich wurde ein Oberflurhydrant im Siedlungsgebiet als Löschwasserbezug genutzt. Bis zur gesicherten Wasserversorgung wurde ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet.

    Die beengten Platzverhältnisse stellten hohe Anforderungen an die Einsatztaktik. Durch einen umfassenden Löschangriff von außen konnte der Brand jedoch rasch unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf Nachbarobjekte erfolgreich verhindert werden. Ein Innenangriff war aufgrund der brandbedingt beeinträchtigten Holzkonstruktion nur in sehr geringem Umfang möglich.

    Im Einsatz standen insgesamt 86 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen. Neben den Feuerwehren waren auch Abschnittsfeuerwehrkommandant Josef Zörweg, das Rote Kreuz, die Polizei sowie der Rettungshubschrauber Christophorus 14 vor Ort.

    Die genaue Brandursache ist derzeit noch Gegenstand laufender Ermittlungen.


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