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    Manfred Stohl und Andreas Aigner


    Teampräsentation zur bevorstehenden IRC Saison von Andreas Aigner mit Copilotin Daniela Ertl
    Manfred Stohl und Andreas Aigner
    Foto: Johann Lüftenegger
    27. März 2012
    Ein besonderes Projekt verdient einen besonderen Präsentationsrahmen. Dank Erwin
    Petz, Geschäftsführer der Riesneralm Bergbahnen, ist es überhaupt erst möglich erstmals
    in Österreich ein Rallyeauto auf dem Berggipfel eines Skigebietes der Öffentlichkeit
    vorzustellen. 
    Projektentwicklung     
    Kennengelernt haben sich Österreichs einzige Rallyeweltmeister schon 2006 im Rahmen
    der WRC, der bestehende Kontakt wurde dann aber bei der Rallye of Nations, die 2009 in
    Mexiko ausgetragen wurde, intensiviert. Manfred Stohl und Andreas Aigner waren dort als
    „Team Austria“ am Start. Während der gemeinsamen Zeit in Mexico lernte Manfred zum
    einen die fahrerischen Qualitäten von Andi kennen, zum anderen entwickelte sich eine
    Freundschaft. Der Ausflug nach Mexiko war am Ende auch sportlich sehr erfolgreich und
    wurde mit den Plätzen 1 und 2 im Gesamtklassement belohnt
    Ursprünglich hatte Andi geplant die Saison 2012 in der österreichischen Meisterschaft in
    der 2 WD Klasse an den Start zu gehen, nachdem er bei vereinzelten Läufen in der
    Saison 2011 mit einem Clio R3 Maxi sensationelle Zeiten einfahren konnte. Völlig
    überraschend ergab sich dann kurz vor Jahreswechsel ein echtes Highlight. Manfred Stohl
    machte durch hartnäckige Verhandlungen mit Subaru in Japan, ein Antreten bei 5 Rallies
    im Rahmen der IRC möglich. Die Interkontinental Rallye Challenge ist neben dem
    sportlichen Wert und der starken Konkurrenz auch für Sponsoren ein interessantes
    Präsentationsumfeld, tritt doch Eurosport als Promoter auf.
    Ziele und Erwartungen/ IRC
    Mit dem von Stohl Racing eingesetzten Subaru Impreza R4 plant das Team 2 konkrete
    Ziele zu erreichen. Zum Einen sollen möglichst viele Punkte für die Herstellerwertung
    geholt werden und zum Anderen peilt das Team an um den „production car“- Titel
    mitzukämpfen. Kalkulatorisch ist das möglich da die Fahrer von 12 ausgetragenen Läufen
    bei 8 Rallies Punkte berechtigt sind und zudem beim Lauf in Zypern doppelte Punkte
    vergeben werden. Obendrein soll die Konkurrenzfähigkeit des Subaru auf Asphalt unter
    Beweis gestellt werden. Sicherlich keine leichte Aufgabe betrachtet man das starke
    umkämpfte Starterfeld. Andi Aigner wird, wie viele andere Fahrer auch, seine Saison ab
    10. Mai auf Korsika starten.
    Erster Test
    Am vergangenen Dienstag wurde Andis Vorfreude auf sein neues Arbeitsgerät mit einem
    ersten zufrieden stellenden Test gestillt. Die Priorität des ersten Rollouts in der Nähe von
    Rohr im Gebirge galt einer ersten Gewöhnung an den Subaru und dem Prüfen des neuen
    Fahrwerks unter reellen Bedingungen. Die Zusammenarbeit mit dem Team von Stohl
    Racing und dem, extra aus Japan eingeflogenen, Fahrwerkspezialisten von TEIN
    funktionierte von Beginn an sehr gut. So konnte bereits ein Grundsetup für den ersten
    Einsatz auf Korsika gefunden werden, welches es jetzt bei weiteren Tests zu verfeinern
    gilt. „Ich fand mich sofort gut im Auto zurecht, Handling und Balance sind wirklich
    beeindruckend. Der Subaru R4 läßt sich sehr direkt fahren und setzt meine Wünsche
    genau und direkt auf die Straße“ so ein sichtlich strahlender Andreas Aigner. Auch
    Teamchef Manfred Stohl zeigt sich nach dem Test zufrieden „ auf diesen ersten
    Ergebnissen können wir gut aufbauen und uns in diesem Tenor für Korsika vorbereiten“.
    Andreas Aigner
    Ich freue mich wirklich durch Manfred wieder die Möglichkeit zu haben international meine
    Fähigkeiten zu präsentieren. Ein großer Dank gilt Subaru STI sowie meinen langjährigen
    Sponsoren und Wegbegleitern Samsung und Knauf. Mit Mecklenburger Landpute konnte
    rund um Rallye Europameister Armin Kremer ein neuer starker Partner ins Boot geholt
    werden.
    Meine persönliche Vorgabe für das heurige Rallyejahr ist natürlich so viele Punkte wie
    möglich für Subaru einzufahren. Sollte es mit den 5 ausgesuchten Rallies möglich sein,
    möchte ich die „production class“ - Wertung gewinnen. Wir sind uns natürlich bewusst,
    dass wir gegen die technisch überlegenen S2000 Autos nicht in einen direkten Vergleich
    treten können und die Konkurrenz in der IRC grundsätzlich als stark zu bewerten ist.
    Persönlich stehe ich voll im Training um für den Start auf Korsika richtig fit zu sein.
    Die Termine im Überblick
    11.-12.05. Tour de Corse (Frankreich/Korsika, Asphalt)
    21.-23.06. GEKO Ypres Rally (Belgien, Asphalt)
    20.-22.07. Sibiu Rallye Rumänien (Schotter)
    31.-02.09. Barum Czech Rally Zlín (Asphalt)
    02.-03.11. Zypern-Rallye (Schotter/Asphalt
     

     


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    Preisbasis: ct/kWh. Strom = Börsenpreis netto (ohne Netzentgelte, exkl. USt.); Gas = Haushalts-Gesamtpreis; Heizöl und Pellets = Endkundenpreise inkl. USt. Datenstände können voneinander abweichen.


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