Schließung der Produktionsschule in Liezen

Schließung der Produktionsschule in Liezen © SPÖ
Harte Kritik an Landesregierung – „Herber Verlust für unsere Jugend und Region“

Mit großer Bestürzung reagierten Bürgermeisterin Andrea Heinrich und der Liezener SPÖ-Regionalvorsitzende NAbg. Mario Lindner auf die Entscheidung der Landesregierung, die Produktionsschule in Liezen zu schließen. Beide betonen die zentrale Bedeutung dieser Einrichtung für Jugendliche und die regionale Wirtschaft – und fordern eindringlich ein Umdenken.

„Unverzichtbarer Partner für Jugendliche und Betriebe“
Bürgermeisterin Andrea Heinrich zeigt sich tief enttäuscht:
„Mit großem Bedauern nehme ich die Entscheidung der Landesregierung zur Kenntnis, die Produktionsschule in Liezen zu schließen. Für viele Jugendliche aus unserer Stadt, aber auch aus dem gesamten Bezirk, bedeutet dies den Verlust einer wichtigen Perspektive.“

Sie erinnert daran, dass die Produktionsschule weit mehr als eine reine Bildungseinrichtung war:
„Sie war ein zentraler Anker für junge Menschen, die in ihrer schulischen oder beruflichen Laufbahn Unterstützung benötigen. Unternehmen profitierten davon, dass die Jugendlichen Schlüsselkompetenzen wie Pünktlichkeit, Teamfähigkeit und Arbeitspraxis bereits vor einer Lehrstelle oder einem Job erlernten.“

Die Erfolgsquote von 70 % im Jahr 2024 spreche für sich, so Heinrich: „Die Schließung dieser Einrichtung ist ein herber Verlust für unsere Stadt und die gesamte Region. Ich appelliere an die Landesregierung, die Bedeutung dieser Bildungs- und Fördermaßnahme noch einmal zu überdenken.“

„Ein Armutszeugnis für FPÖ und ÖVP“
Auch NAbg. Mario Lindner kritisiert die Entscheidung scharf:
„Nach nicht mal einem Jahr im Amt macht die blau-schwarze Landesregierung keinen Hehl daraus, dass ihr die jungen Steirerinnen, die Arbeitnehmerinnen und unsere Regionen vollkommen egal sind! Mit der Schließung der Produktionsschule wird eine erprobte und regional bestens verankerte Einrichtung ohne Not zerschlagen.“

Gerade für Jugendliche in schwierigen Lebenslagen sei die Produktionsschule oft die einzige Chance auf einen Neustart. Lindner weiter:
„Statt Chancen und Perspektiven für die nächste Generation zu fördern, greifen FPÖ und ÖVP soziale Einrichtungen und die regionale Wirtschaft an. Gerade in der aktuellen Wirtschaftslage ist das ein besonderes Armutszeugnis! Deshalb kämpfen wir mit voller Kraft für den Erhalt der Produktionsschule in Liezen.“

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