Vorstoß der EU uninteressant!

Empfehlung Vorstoß der EU uninteressant!
Sollen Plastiksackerl abgeschafft werden?

Da fällt denen in Brüssel endlich was Sinnvolles ein und was sagen 70,1% von 12.237 Teilnehmern einer Umfrage in der Kronen Zeitung vom 5. 11. 2013 – NEIN! Lediglich 29,9% votierten für – JA!

Gut, mit Meinungsumfragen ist das so eine Sache, darum wollen wir die Frage abändern: „Müssen wir unsere Einkäufe unbedingt in einem Plastiksackerl nach Hause tragen?"

NEIN! BLO24 hat Alternativen recherchiert:

Papiertragetaschen lassen sich aus Recycling-Papier herstellen, sind erneut Recyclingfähig und lassen sich in einem Zeitraum von nur 4-6 Wochen abbauen.

Tragetaschen aus Baumwolle sind reißfest, waschbar und somit lange wieder verwendbar. Einige HerstellerInnen bieten bereits Stoffbeutel aus Bio-Baumwolle oder Bio-Leinen an. Diese sind besonders umweltfreundlich, da bei ihrer Produktion auf chemische Dünge- und Pflanzenschutzmittel verzichtet wird.

Plastiksackerl aus Biokunststoff sind die jüngste alternative Verpackungsform. Bei ihrer Herstellung werden ausschließlich nachwachsende Rohstoffe, insbesondere die Stärke aus Kartoffeln, Mais oder Weizen verwendet.

Dann wäre dann auch noch der Rucksack – den auch meine Frau verwendet. Er fasst jede Menge und schont tragetechnisch den Rücken der Hausfrau (oder des Hausmann´s).

Der Abbau von Plastiksackerl kann zwischen 100 und 400 Jahre dauern. „Na eben, das berührt mich doch nicht", wird sich manch einer nun denken. Ja, stimmt, aber was, wenn an der Sache mit der Wiedergeburt doch was dran ist?

Dann werden die in Brüssel mit erhobenen Zeigefinger in unseren Kinderwagen deuten und sagen: „Hättet ihr uns damals nur machen lassen!"

Aber vielleicht ignorieren sie ja Meinungsumfragen – wie schon so oft.

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