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Gemeinsamer Austausch und klare Perspektiven

Beim zweiten gemeinsamen Wirtschaftsfrühstück im Bezirk Liezen stand ein Thema im Fokus, das die Zukunft der Region maßgeblich prägen wird: die Elektromobilität. Über 60 Vertreter:innen aus Wirtschaft, Politik und Sozialpartnerschaft – darunter zahlreiche Bürgermeister:innen – folgten der Einladung des RML Regionalmanagement Bezirk Liezen ins Autozentrum Mayer, um sich über aktuelle Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen auszutauschen.
Die Veranstaltungsreihe hat sich inzwischen als wichtige Plattform für den regionalen Dialog etabliert. „Gerade bei Zukunftsthemen wie der E-Mobilität ist der direkte Austausch entscheidend. Wenn Wirtschaft, Gemeinden und Expert:innen ihre Perspektiven einbringen, entsteht ein realistisches Gesamtbild – und darauf aufbauend können konkrete nächste Schritte entwickelt werden“, betonen die Vorsitzenden des Regionalverbandes Bezirk Liezen, NAbg. Albert Royer und LAbg. Bgm. Armin Forstner.
Das Wirtschaftsfrühstück fand am 20. März 2026 im Autozentrum Mayer in Liezen statt. Fachliche Impulse lieferten Philipp Wieser, MSc (OLÉ – Österreichs Leitstelle für Elektromobilität), Mag. Michael Schickhofer (SFG) sowie Mag. Friedrich Kaltenbrunner (MGI – Steuerberatung). Sie gaben Einblicke in aktuelle Trends der Elektromobilität und informierten über Fördermöglichkeiten sowie steuerliche Vorteile für Unternehmen, Privatpersonen und Gemeinden.
Die Analyse der regionalen Zahlen zeigt ein differenziertes Bild: Bei der öffentlichen Ladeinfrastruktur ist der Bezirk Liezen gut aufgestellt. Rechnerisch teilen sich hier etwa drei E-Autos einen Ladepunkt – im österreichweiten Vergleich liegt dieser Wert bei rund 7,5 Fahrzeugen pro Ladepunkt.
Aufholbedarf besteht hingegen bei Schnellladepunkten sowie bei den Neuzulassungen von Elektroautos. Im privaten Bereich lag der Anteil 2025 im Bezirk Liezen bei 7,76 %. Zum Vergleich: Im oberösterreichischen Bezirk Steyr-Land betrug dieser Wert 28,29 %. Diese Unterschiede sowie mögliche Ursachen wurden im Rahmen der Veranstaltung intensiv diskutiert.
Die Wirtschaftsfrühstücke sollen auch künftig als Drehscheibe für Vernetzung und Zusammenarbeit dienen. Für das erste Halbjahr 2026 wurden bereits sechs weitere Termine fixiert. Ziel ist es, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und die Region aktiv in Richtung nachhaltiger Mobilität weiterzuentwickeln.
Interessierte können sich jederzeit unter
Das Projekt wird aus Mitteln des Steiermärkischen Landes- und Regionalentwicklungsgesetzes unterstützt.
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