PKW stand in Vollbrand
Der Lenker des Fahrzeuges konnte dieses noch geistesgegenwärtig bei einer Bushaltestelle abstellen, bevor es schlagartig im Motorraum zu brennen begann. Die Feuerwehren Au und Gaishorn am See wurden um 17.44 Uhr alarmiert und schnell zum Einsatzort entsandt. Das ortszuständige Feuerwehrteam von Au war als Erstes vor Ort.
Sofort begann das erstausrückende Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) mit der Brandbekämpfung, unterstützt von einem Atemschutztrupp und dem ND-Schnellangriff. Kurz darauf trafen das Kleinlöschfahrzeug mit Allrad (KLFA) und das Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) ein und unterstützten bei den Löschmaßnahmen.
Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes konnte binnen kürzester Zeit "Brand aus" gemeldet werden. Weitere Maßnahmen der Einsatzkräfte beinhalteten die Absicherung des Einsatzortes und das Binden von ausgetretenen Betriebsmitteln. Zusätzlich wurde durch geeignete Vorkehrungen verhindert, dass die Betriebsmittel in die Kanalisation gelangten.
Um sicherzustellen, dass keine verborgenen Glutnester im Fahrzeug verblieben, wurde eine Nachkontrolle mit einer Wärmebildkamera durchgeführt. Nach Abschluss aller Arbeiten und Übergabe der Einsatzstelle an die Exekutive, rückten die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Gaishorn am See nach etwa 60 Minuten wieder ab.
Insgesamt war dieser Einsatz ein Beispiel für die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Feuerwehren und die Bedeutung von schnellem und entschlossenem Handeln beim Brandschutz.