Hochpreisige Pkw betrügerisch erworben
Der Schaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Euro.
Die mutmaßlichen Täter erwarben die Fahrzeuge in Liezen und Wien. Die Ermittlungen wurden von der Außenstelle des Landeskriminalamtes Steiermark (LKAAST Niklasdorf) im Auftrag der Staatsanwaltschaft Leoben geführt, nachdem ein geschädigtes Kreditunternehmen Anzeige erstattete.
Durch den Einsatz gefälschter Dokumente und falscher Angaben täuschten die Verdächtigen sowohl Kreditunternehmen als auch die betroffenen Fahrzeughändler. Die erworbenen Fahrzeuge wurden anschließend ins Ausland, vorwiegend nach Serbien und Ungarn, weiterverkauft.
Der mutmaßliche Haupttäter (47) wurde bereits im März 2024 von der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) in Wien festgenommen. Ein weiterer Komplize (57) konnte im Ausland verhaftet werden. Im Juni 2024 gelang schließlich auch die Festnahme eines 24-jährigen Verdächtigen im Ausland. Die Festgenommenen befinden sich in der Justizanstalt Leoben, wobei bereits erste Haftstrafen verhängt wurden.
Gegen zwei noch flüchtige Verdächtige (27) liegt ein Haftbefehl vor.



