Tödlicher Arbeitsunfall bei Lkw-Reparatur
Gegen 13:00 Uhr führte der Mann gemeinsam mit einem 23-jährigen Mechaniker aus dem Bezirk Liezen Arbeiten im Bereich des Motorblocks durch. Dazu war das Fahrerhaus des Lkw nach vorne gekippt. Beim Versuch, die Kabine nach Abschluss der Reparatur wieder zu schließen, löste sich aus bislang ungeklärter Ursache der Kippzylinder vom Bolzen. In diesem Moment befand sich der 41-Jährige mit dem Oberkörper zwischen Kabine und Fahrzeugrahmen. Die Fahrerkabine kippte zurück und klemmte ihn ein.
Mehrere anwesende Holzarbeiter versuchten sofort, den Eingeklemmten mit einem hydraulischen Stempelheber zu befreien. Parallel dazu wurde der Notruf abgesetzt. Die Freiwilligen Feuerwehren Donnersbach und Irdning, das Österreichische Rote Kreuz sowie ein Notarztteam des Rettungshubschraubers Christophorus 14 rückten unverzüglich zur Unfallstelle aus. Trotz rascher und intensiver Rettungsmaßnahmen konnte der bosnischer Staatsbürger nur noch tot geborgen werden.
Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion an. Der in technisch schlechtem Zustand befindliche Lkw wurde sichergestellt und wird nun durch einen Sachverständigen untersucht. Auch das Arbeitsinspektorat wurde in die Ermittlungen eingebunden.



