Demokratie in Österreich?

Hierzu Zitate aus Wikipedia: Zunächst bezeichnete Demokratie, „Volk", und im antiken Griechenland die direkte Volksherrschaft. Die Geschichte der Demokratie ist eng verknüpft mit der Entwicklung der Idee des Naturrechts, die wiederum eng verwandt ist mit dem Begriff der Menschenrechte.Und im äußeren, modernen Bild ...Garantie der Grundrechte jedes Einzelnen gegenüber dem Staat, gegenüber gesellschaftlichen Gruppen (insbesondere religiösen Gemeinschaften) und gegenüber anderen Einzelpersonen.

In diesen Tagen gehen die Meinungen diesbezüglich auseinander. Sowohl bei Rauchern als auch bei Nichtrauchern und im Speziellen bei betroffenen Gastwirten. Ein schönes Beispiel ist das Kino-Café in Liezen, seit Kurzem scherzhaft als „Das Aquarium" bezeichnet. Eine (bestimmt nicht preiswerte) Glasfront zieht sich vor der großen Bar quer durch das Lokal und trennt Raucher von Nichtrauchern. An der Bar darf geraucht, im restlichen Lokal gesund gelebt werden. Nachdem der Kino-Besitzer Manfred D. die nötigen Finanzmittel zum Umbau zur Verfügung stellte, kann die Café- Chefin Olga K. endlich durchatmen. (Sie ist Nichtraucherin und steht meist hinter der Bar). Seit ihr „Aquarium" sich langsam mit Fischen füllt, ist das (Über)Leben ihres Lokales wieder in greifbare Nähe gerückt. In der Dunstwolke des schleichenden Todes an der Bar wird aber weiterhin auf das Heftigste diskutiert, über eine von der Regierung geschaffene Zwei Klassen Gesellschaft. Warum kann ein Wirt, der sein Lokal selbst finanziert hat, der seine Steuern zahlt, und der für gemütliche, unterhaltsame Stunden über Jahre hinweg gesorgt hat, warum kann so ein Wirt nicht selbst bestimmen, ob in seinem Lokal geraucht werden darf oder nicht? Die quadratmetertechnischen Schildbürgerbestimmungen der Regierung schieben dem einen Riegel vor. Ist das Demokratie?

Jahrzehntelang saßen in trauter Einigkeit Junge und Junggebliebene im Kino-Café und gaben sich dem feierabendlichen Müßiggang hin. Mit und ohne Glimmstängel. Nun werden die todbringenden Raucher hinter Glas verbannt und von der (bestimmt auch nicht ewig lebenden) Fraktion der Nichtraucher, wie die Affen im Zoo begafft. Des einen Leid, des anderen Freud, könnte man meinen. Die Glaswand könnte unter Umständen werbetechnisch gesehen sehr lukrativ werden. Die heutige Spaßgeneration liebt ja das Außergewöhnliche. Bleibt nur zu hoffen, dass nicht demnächst eine neue Anordnung von „Oben" dafür sorgt, dass Olga K. ihr Café nochmals unterteilen muss. Vielleicht sollte man auch jene in hinter Glas setzen, die Alkohol trinken und somit für Gefahr auf unseren Straßen sorgen.

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