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    Aktuelles

    Floriani verhindern Katastrophe


    Samstag ereilten die Feuerwehren des Bezirkes Liezen gleich mehrere Brandeinsätze.
    Floriani verhindern Katastrophe
    29. April 2012
    "Bedingt durch die aktuelle Trockenheit verbunden mit Fönwind genügt momentan ein Funke, um rasch unkontrollierbare Waldbrände zu entfachen", mahnt Bereichsfeuerwehrkommandant OBR Gerhard Pötsch.

    So geschehen heute neben Rottenmann und Bad Aussee auch im Löschbereich der Feuerwehr Wörschachwald. In 990 Metern Seehöhe wollte ein Landwirt eine Böschung am Waldrand kontrolliert abheizen. Durch den anfachenden, vorherrschenden Fönwind aus Osten geriet das Feuer jedoch rasch außer Kontrolle und binnen kürzester Zeit stand ein kleines Waldstück in schwer zugänglichem Bereich in Brand. Die große Problematik für die anrückenden Feuerwehren bestand zum einen darin, daß keine Löschwasserentnahmestelle an der Einsatzstelle zur Verfügung stand, zum anderen konnten Löschangriffe in dem steilen Gelände nicht ohne weiteres vorgenommen werden.

    Die erste Problematik wurde gelöst, indem die 7 alarmierten Feuerwehren der Abschnitte 3 (Irdning) und 10 (Bad Mitterndorf) eine Zubringleitung vom Grimmingbach bis zur Einsatzsstelle entlang einer Straße legten. Diese hatte eine Gesamtdistanz von sage und schreibe 90 B-Längen, was einer Länge von 1,8 km entspricht; 220 Höhenmeter wurden dabei überwunden. Um den notwendigen Förderdruck über die lange Strecke aufrecht zu erhalten, wurden in 4 Tragkraftspritzen eingesetzt. Die Zubringleitung mündete beim TLFA 2000 Klachau, von wo aus die Löschleitung zum Verteiler und weiter die Angriffsleitungen via 3 C-Rohren errichtet wurde, weiters 1 HD-Angriffsleitung vom TLF direkt aus. Problematik 2 wurde gelöst, in dem von einem Traktor als Anschlagmittel aus die Angriffstrupps zu den Glutnestern abgeseilt wurden.

    Nachdem die langwierigen Löscharbeiten zur Bekämpfung der Glutnester nur mäßigen Erfolg zeigten, wurde von der Einsatzleitung Wörschachwald über die Bezirkswarnzentrale "Florian Liezen" auch der Waldbrand-Stützpunkt Aigen im Ennstal alarmiert. Nach Eintreffen der Spezialeinheit wurde mit dem Ablöschen der Glutnester mittels Löschrucksäcken begonnen. Die Arbeiten zogen sich noch bis in die Nachtstunden hin, der Brand konnte aber unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

    Im Einsatz standen in Summe über 100 Mann von 8 Feuerwehren mit 15 Fahrzeugen:

     

    FF Wörschachwald mit KLFA und MTF (15 Mann)
    FF Klachau mit TLFA 2000 und KLFA (24 Mann)
    FF Tauplitz mit KLF-A und MTF (17 Mann)
    FF Pürgg mit KLFA und MTF (15 Mann)
    FF Zauchen mit LFB (9 Mann)
    FF Krungl mit KLFA (9 Mann)
    FF Bad Mitterndorf mit TLFA 3000 (4 Mann)
    FF Aigen im Ennstal mit LKW-A und 5 Mann

     

     

    Bereichsfeuerwehrkommandant
    Abschnittsfeuerwehrkommandant
    Bereichs-Flugdienstbeauftrargter
    Bereichs-ÖA-Beauftragter
    Abschnitts-ÖA-Beauftragter

     


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