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    Aktuelles

    Großbrand fordert massiven Feuerwehreinsatz


    Flammeninferno am Gleimingberg
    Großbrand fordert massiven Feuerwehreinsatz
    © BFVLI Schlüßlmayr
    18. März 2026

    Ein dramatischer Brandeinsatz erschütterte am heutigen Nachmittag das Gemeindegebiet von Schladming: Im Ortsteil Gleiming brach im Dachgeschoss eines Beherbergungsbetriebes am Gleimingberg ein Feuer aus, das sich rasch zu einem Vollbrand entwickelte.

    Um 13:13 Uhr ging der Notruf bei der Bezirkswarnzentrale „Florian Liezen“ ein. Unverzüglich wurden die Feuerwehren Mandling-Pichl und Schladming alarmiert. Bereits während der Anfahrt erkannte die Einsatzleitung Mandling-Pichl das Ausmaß der Lage und veranlasste umgehend die Nachalarmierung weiterer Kräfte. Zu diesem Zeitpunkt stand das Dachgeschoss des nordwestlichen Gebäudeteils bereits in Vollbrand.

    Insgesamt wurden die Feuerwehren Haus im Ennstal, Ramsau, Untertal-Rohrmoos, Forstau, Aich und Petersberg zusätzlich zum Einsatz gerufen. Der Schwerpunkt der Löscharbeiten liegt derzeit auf dem Schutz der angrenzenden Gebäudeteile. Diese umfassen das Stammhaus sowie ein angebautes Wirtschaftsgebäude, die durch den fortschreitenden Brand massiv gefährdet sind.

    Die Einsatzkräfte stehen vor erheblichen Herausforderungen: Starker Wind facht die Flammen zusätzlich an und treibt das Feuer in Richtung der bislang unversehrten Gebäudeteile. Gleichzeitig gestaltet sich die Löschwasserversorgung aufgrund der exponierten Höhenlage schwierig. Die eingesetzten Tanklöschfahrzeuge werden daher über Zubringleitungen aus einem nahegelegenen Bach sowie der Beschneiungsanlage der Reiteralm versorgt.

    Derzeit stehen acht Feuerwehren mit rund 130 Einsatzkräften und 18 Fahrzeugen im Einsatz. Unterstützt werden sie von Abschnittskommandant BR Benjamin Schachner, dem Roten Kreuz (3 Personen), der Polizei (6 Kräfte) sowie der Energie Steiermark.


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