Naturfotografie im Dialog

Naturfotografie im Dialog © Simon Schöpf
Admont: Im Rahmen der Biennale „Naturfotografie im Dialog“ findet am 29. Oktober 2022 auf Schloss Röthelstein im Bezitk eine prominent besetzte Gesprächsrunde zu Landschaft im Wandel und zur Bedeutung der Fotografie für die Wahrnehmung von Landschaftsveränderungen statt.


Nie zuvor in historischer Zeit war die Welt einer solchen fundamentalen Veränderung in kürzester Zeit unterworfen, als sie derzeit vor aller Augen stattfindet. Längst spricht man bereits vom „Anthropozän“, jenem Zeitalter, in dem der Mensch erstmals als großer Wandler auf das gesamte Ökosystem des Planeten Erde Einfluss nimmt.

Fotografien und Bildarchive stellen in diesem Zusammenhang wichtige Instrumente dar, um Vergangenes mit dem Gegenwärtigen zu verbinden und sind zugleich ein unerbittliches Zeugnis und Spiegel für unser aller Handeln und Verantwortung.

Dazu diskutieren der Fotohistoriker Anton Holzer, der Fotograf, Autor und Kurator Lois Lammerhuber, die Biologin und Ausstellungsmacherin Sylvia Hamberger, der Fotograf und Autor Lois Hechenblaikner, der Medienkulturwissenschafter Dominik Schrey, der Fotograf und Autor Olaf Otto Becker, der Fotograf und Naturschutzaktivist Matthias Schickhofer sowie die Naturfotografin, Naturschützerin und Autorin Christine Sonvilla darüber, inwieweit (Natur-)Fotografien zur Sensibilisierung der Bevölkerung und politischer Entscheidungsträger:innen beitragen können, um sich den drängende Fragen des Natur- und Umweltschutzes stärker bewusst zu werden und die erforderlichen Handlungs- und Lösungsschritte zu setzen.

Die Moderation dieser Veranstaltung übernimmt die bekannte Ö1-Journalistin Sonja Bettel.

Der Eintritt ist frei, nähere Informationen zur Veranstaltung, dem abrufbaren Livestream sowie zum Rahmenprogramm am gesamten Wochenende, darunter ein abendfüllender Vortrag über das Abenteuer Makrofotografie am Freitag, dem 28. Oktober, ebenfalls auf Schloss Röthelstein unter: https://nationalpark-gesaeuse.at/dialog/

Und schon am Montag, dem 17. Oktober findet in der Galerie FOKUS in Admont um 18:00 Uhr die Ausstellungseröffnung „Intimate Landscapes“ von Martin Hartmann sowie die Buchpräsentation des neuen Fotoreiseführes für den Nationalpark Gesäuse statt. Der für diese Ausstellung gewählte Titel ist eine bewusste Hommage an die klassischen Arbeiten von Eliot Porter, einem der großen Meister der subtilen Landschaftsfotografie.

Intime Portraits von einer unberührt anmutenden Natur also, wobei Licht und Schatten ebenso miteinander wechseln, wie die einzelnen Jahreszeiten den Bildern ihren jeweiligen farblichen Reiz und besonderen Ausdruck verleihen.

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