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Des is ma neama ... Conchita Wurst

Empfehlung Des is ma neama ... Conchita Wurst wikimedia.org
Bad Mitterndorfer(in) ersingt sich Geschichte

48 Jahre nach Udo Jürgens gewinnt Conchita Wurst alias Tom Neuwirth den Eurovision Song Contest.

Mit Startnummer 11 brauste der Song „Rise like a Phoenix", die polarisierende Diva in glänzender Robe war mit großartiger Stimme in Höchstform, quer durch Europa. Die Tendenzen für ein Top-Ergebnis waren schon nach der Vorentscheidung in die Höhe geschossen, aber als das Endergebnis bekanntgegeben wurde, jubelte die österreichi-sche Delegation ausgelassen und Conchita hatte sichtlich weiche Knie, als sie zur Bühne geleitet wurde.

„Des is ma neama Wurst", murmelte ich um halb ein Uhr morgens mit feuchten Augen, während ich im Wohnzimmer stehend Beifall klatschte. Was für ein Erfolg für die „Queen of Austria", wie sie von den Moderatoren in Kopenhagen bezeichnet wurde. Was für ein Erfolg für Österreich und die Toleranz!

„Jetzt g´winnt die uns den Schaß", war auch Ö3 Mann und Moderator vor Ort Andi Knoll vom Sieg überwältigt. 13 mal 12 Punkte sprechen eine deutliche Sprache - für Conchita und gegen Diskreminierung.

Und das ist ja auch der Grund, warum Tom Neuwirth seine Kunstfigur Conchita Wurst ins Leben gerufen und sein Leben hinten angestellt hat. Sein Auftreten als Travestie-künstler soll Menschen zum Nachdenken „über sexuelle Orientierung, aber genauso über das Anderssein an sich" bewegen, damit „es Jugendliche leichter haben – und zwar egal, aus welchem Grund sie anders als die anderen sind." (Quelle Wikipedia)

BLO24 gratuliert Conchita Wurst (Tom Neuwirth) zu diesem großartigen Erfolg und möge die Toleranz gegenüber anderen Menschen von heute an untrennbar mir ihrem Namen verbunden sein.

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