Region Liezen–Gesäuse startet Projektaufruf
- verfasst von BLO24
- Panoptikum
Mit dem EU-Förderprogramm sollen die Potenziale der Region gestärkt, nachhaltige Ideen umgesetzt und zukunftsfähige Strukturen geschaffen werden.
Bis 7. November 2025 können Projektträger ihre Konzepte einreichen. Pro Vorhaben stehen Fördermittel von bis zu 100.000 Euro zur Verfügung. Insgesamt umfasst die Förderperiode 2023–2027 ein Budget von 2,4 Millionen Euro.
Thematische Schwerpunkte
Gesucht werden Projekte, die einen sichtbaren Mehrwert für das Gemeinwohl schaffen. Im Fokus stehen:
die Belebung von Ortskernen,
neue Wirtschafts-, Arbeits- und Wohnformen,
der Ausbau von sozialer, kultureller und sportlicher Infrastruktur,
Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel,
sowie der Erhalt von Streuobstwiesen als wertvolle Kulturlandschaft.
Wer kann einreichen?
Bewerben können sich neben den neun Mitgliedsgemeinden (Liezen, Rottenmann, Trieben, Admont, Altenmarkt bei St. Gallen, St. Gallen, Ardning, Lassing und Selzthal) auch Einzelpersonen, Vereine, Betriebe und Institutionen innerhalb der Region.
Über die Auswahl der Projekte entscheidet das regionale Projektauswahlgremium, in dem Vertreter:innen der Gemeinden und Institutionen mitwirken. Je nach Projektinhalt können 40 %, 60 % oder 80 % der Gesamtkosten gefördert werden.
Regionale Verantwortung
„LEADER ist weit mehr als nur eine Fördermöglichkeit – es ist eine Plattform, auf der regionale Ideen direkt in der Heimat wachsen können. Dass die Projektauswahl durch ein Gremium aus der Region erfolgt, stellt sicher, dass die Mittel dort ankommen, wo sie den größten Nutzen bringen“, betont LAbg. Bgm. Armin Forstner, Bürgermeister von St. Gallen und kommissarischer Vorsitzender der LEADER-Steuerungsgruppe.
Beratung und Unterstützung
Für Interessierte stehen Julian Butter, MSc, und Barbara Parteder vom LEADER-Management als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie begleiten Projektträger von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung.



