Neue Glasfaser-Zentrale in Liezen steht
Spektakulärer Baufortschritt an der Huemer-Kreuzung: Mit der Errichtung einer neuen Glasfaser-Ortszentrale erreicht der Breitbandausbau in Liezen einen wichtigen Meilenstein. Der sogenannte „Point of Presence“ – kurz PoP – bildet künftig das technische Herzstück für die Glasfaserversorgung eines Großteils der Bezirkshauptstadt.
Ein weiterer entscheidender Baustein für die digitale Infrastruktur von Liezen ist gesetzt: An der Huemer-Kreuzung wurde die neue Glasfaser-Ortszentrale der RML Infrastruktur aufgestellt. Schon die Errichtung sorgte für spektakuläre Bilder, als das kompakte Technikgebäude an seinen vorgesehenen Standort gehoben wurde.
Was von außen eher unscheinbar wirkt, übernimmt künftig eine zentrale Aufgabe: Von hier aus werden die Glasfaserverbindungen für große Teile des Liezener Stadtgebietes gebündelt, verteilt und weitergeführt.
Was ist eigentlich ein PoP?
PoP steht für „Point of Presence“. Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um einen zentralen technischen Knoten- und Übergabepunkt innerhalb eines Glasfasernetzes.
Hier laufen Glasfaserleitungen zusammen und werden auf die einzelnen Versorgungsbereiche beziehungsweise Anschlüsse verteilt. Vergleichbar ist ein PoP mit einem großen, hoch spezialisierten Serverschrank – allerdings als eigene technische Ortszentrale.
Die PoPs gelten damit als Herzstücke der regionalen Glasfaserinfrastruktur. Rund 20 solcher Knotenpunkte sind über den Bezirk Liezen verteilt.
Anders als bei Mobilfunkanlagen erfolgt die Datenübertragung im Glasfasernetz über Lichtimpulse innerhalb der Glasfaserkabel. Eine Glasfaser-Ortszentrale ist daher kein Mobilfunk-Sendemast und erzeugt keine entsprechende Funkversorgung oder Mobilfunkstrahlung.
In Weißenbach bei Liezen befindet sich bereits seit rund zwei Jahren eine solche Ortszentrale in Betrieb. Nun folgt mit dem neuen PoP ein wesentlicher Schritt für die Versorgung der Stadt Liezen.
Glasfaserausbau schreitet sichtbar voran
Auch bei den Grabungs- und Leitungsarbeiten ist der Fortschritt mittlerweile deutlich zu erkennen. Von Weißenbach aus wurde die Glasfaserinfrastruktur bereits bis in die Ausseerstraße und darüber hinaus vorangetrieben.
Östlich der Hauptstraße, insbesondere im Bereich der Admonterstraße und weiter in Richtung Süden, wurden bereits Hunderte Glasfaseranschlüsse bis zu den jeweiligen Grundstücksgrenzen geführt beziehungsweise für einen späteren Anschluss vorbereitet.
In Weißenbach ist die digitale Zukunft bereits Realität: Die ersten Kundinnen und Kunden nutzen dort das Glasfasernetz der RML Infrastruktur und profitieren von den hohen Übertragungsleistungen einer direkten Glasfaserverbindung.
Die Technologie bietet dabei nicht nur hohe Download-Geschwindigkeiten. Vor allem hohe Upload-Raten, geringe Latenzzeiten und große Übertragungskapazitäten machen Glasfaser langfristig zu einer wichtigen Infrastruktur für Haushalte, Unternehmen, Homeoffice, Cloud-Anwendungen, Streaming und zukünftige digitale Dienste.
Beratung direkt vor Ort
Wer wissen möchte, wann die eigene Adresse angeschlossen werden kann oder welche Internetanbieter und Tarife zur Verfügung stehen, kann sich bei den Glasfaser-Sprechstunden der RML Infrastruktur sowie bei Informationsveranstaltungen der Internetservice-Anbieter beraten lassen.
Alle aktuellen Termine und weitere Informationen sind auf DeineGlasfaser.at zu finden.
Bis 31. Oktober 2026 kostenlos bestellen
Besonders interessant für Haushalte und Betriebe im Ausbaugebiet: Noch bis 31. Oktober 2026 kann laut RML Infrastruktur ein Glasfaser-Internetanschluss kostenlos bestellt werden. Damit entfällt das reguläre Herstellungsentgelt von 1.500 Euro.
Eine persönliche Beratung ist unter anderem bei Most Wanted in der Arkade möglich. Einen Überblick über verfügbare Internetservice-Anbieter, Tarife und Produkte gibt es außerdem online unter Glasfaser-Anschluss und Tarife.
Mit der neuen Ortszentrale an der Huemer-Kreuzung wird nun ein weiteres zentrales Puzzlestück des Glasfasernetzes in Liezen Realität. Was heute noch nach Baustelle aussieht, soll schon bald die technische Grundlage dafür bilden, dass immer mehr Haushalte und Unternehmen der Bezirkshauptstadt ihre Daten mit Lichtgeschwindigkeit durchs Netz schicken können.



