Warnung
  • JUser: :_load: Fehler beim Laden des Benutzers mit der ID: 65

Ruderübergabe bei der Wasserrettung

Empfehlung Ruderübergabe bei der Wasserrettung
Ruderübergabe bei der Österreichischen Wasserrettung und Landesverbandsübung im Raum Liezen

Bei der Mitgliederversammlung der Österreichischen Wasserrettung Landesverband Steiermark kam es kürzlich zur Wachablöse.

Landesleiter Helmut Nestler legte nach vielen Jahren des unermüdlichen Einsatzes sein Amt nieder.

Bei der Neuwahl wurde der bisherige Landeseinsatzleiter Josef Rössler, der über Jahrzehnte Aufbauarbeit im Bezirk Liezen geleistet hat, zum Landesleiter ernannt.

Rössler ist dafür bekannt, dass er mit vollem Einsatz und Engagement für die Wasserrettung da ist. Ihm ist der Grundsatz "Jeder Nichtschwimmer ein Schwimmer, jeder Schwimmer ein Rettungsschwimmer" ein Herzensanliegen. Die Ereignisse der vergangenen Tage bringen deutlich zum Vorschein, wie wichtig diese Einsatzorganisation für das Wohl der Menschen ist. Egal ob Hochwasserkatastrophen, Freizeitunfälle im Wasser oder auch Veranstaltungsüberwachungen: bestens ausgebildete Retter sind für das Wohl der Menschen da.

Ein Thema bei der Mitgliederversammlung war auch der geplante Aufbau eines Bundeskatastrophenzuges. Die Hochwasserkatastrophe in Bosnien zeigt deutlich, wie wichtig das Miteinander der Blaulichtorganisationen ist, auch über die Grenzen des Bezirkes, Bundeslandes und der Nation hinaus.

Landesverbandsübung in Liezen
Am Samstag, 24. Mai 2014, trafen sich Vertreter der Bezirksstellen Kalsdorf, Graz, St. Michael, Mürzzuschlag und Liezen, um sich bei unterschiedlichsten Übungsannahmen zu testen und fortzubilden. Am Vormittag wurden die Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt und mussten Aufgaben bei unterschiedlichen Stationen meistern. Bei der Station "Funk" wurden in einer kurzen Einführung die Grundbegriffen für das Funken im Bereich der Wasserrettung erläutert. Klare Regeln sind für den Einsatzfall wichtig, damit die Kommunikation zwischen Einsatzleitung und Suchtrupps einwandfrei funktioniert. Nach der theoretischen Einführung wurde die Gruppe in kleine Teams eingeteilt und das Funken begann und so wurden erste Suchaufgaben im Umkreis des Stützpunktes in Liezen schnell gelöst.

Im Anschluss wurden auch das Wissen über Erste Hilfe aufgefrischt.
Bei der zweiten Station musste die Teams ein Rettungsboot einsatztauglich machen und in der Enns slippen, sodass es einsatzfähig ist; danach wurde das Boot wieder aus dem Wasser geholt und abfahrbereit gemacht.

In der letzten Station wurden wichtige Knoten, die für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche der Wasserrettung notwendig sind aufgefrischt. Eindrucksvoll wurde gezeigt, dass mit relativ einfachen Mitteln es möglich ist, ein Auto mittels Flaschenzug abzuschleppen.

Am Nachmittag ging wurde die Übung auf der Enns fortgesetzt.
Einige Mitglieder, die schon eine Retter-, Fließ- bzw. Wildwasserausbildung haben, machten erste Übungen mit dem neuen Raftboot auf der Enns. Das spielerische Üben mit den Einsatzgeräten ist äußerst wichtig, damit der Umgang mit den Rettungsgeräten auch im Ernstfall beherrscht wird. So konnten die Mitglieder der Rafttrupps erkennen, dass es nicht ganz einfach ist, das Boot zielgerichtet zu manövrieren.

Die anderen Wasserretter machten Übungseinsätze mit den Rettungsbooten. Dabei wurde unter anderem simuliert, wie sich das Schlauboot im treibenden Wasser verhält, wenn der Motor ausfällt. Auch bei diesen erschwerten Bedingungen gelang es der Bootsbesatzung, das Bott ordnungsgemäß anzulegen.

Werbung

Werben auf BLO24

Sie haben Interesse auf unserer Plattform zu werben? Dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns unter +43 (0)664 222 66 00.