Seitinger besucht das Katastrophengebiet

Seitinger besucht das Katastrophengebiet Foto: MG Irdning
Irdning-Donnersbachtal: In der von starken Unwettern betroffenen Marktgemeinde wurde am vergangenen Wochenende der Katastrophenstatus ausgerufen.

Vor allem im Ortsteil Donnersbachwald kam es durch mehrere Starkregenereignisse zu großflächigen Überflutungen und zu einer Vielzahl an Vermurungen. Große Mengen Schlamm und Geröll aus den Seitentälern bahnte sich seinen Weg in besiedeltes Gebiet und in weitere Folge sogar bis hin in den Ortsteil Donnersbach.

Bürgermeister Herbert Gugganig berichtet: „Direkt mit dem ersten Starkregenereignis wurden bei den abgehaltenen Begehungen große Schäden festgestellt. Sofortmaßnahmen wurden eingeleitet, Wege gesperrt und in Zusammenarbeit mit der Wildbach- und Lawinenverbauung sowie dem Straßenerhaltungsdienst Steiermark erste Schritte koordiniert.“

Jedoch verschärfte sich die Situation Ende letzter Woche so sehr, dass vom einberufenen Krisenstab unter der Leitung Bezirkshauptmann Hofrat Dr. Christian Sulzbacher und dem Katastrophenschutzreferenten Christian Gebeshuber, der Katastrophenstatus über die Marktgemeinde Irdning-Donnersbachtal verhängt wurde.

„Zu dieser wichtigen Entscheidung ist es durch die enge Absprache und rasche Hilfestellung der Bezirkshauptmannschaft Liezen und in der Folge auch durch das Land Steiermark gekommen. Ich bin sehr dankbar dafür, dass die Gemeinde in dieser prekären Situation Unterstützung erhält.“ betont Bürgermeister Herbert Gugganig.

Unterstützung gibt es in jedem Falle also auch vom Land Steiermark. Landesrat Ök.-Rat Johann Seitinger fand sich am Mittwoch dieser Woche zu einem Ortsaugenschein in Donnersbachwald ein. Gemeinsam mit Gemeindevertretern, Experten und Vertretern der zuständigen Behörden machte er sich ein Bild von den Geschehnissen.

„Die enormen Niederschlagsmengen, die im Donnersbachtal zu großen Schäden im Bereich der Straßeninfrastruktur geführt haben, zeigen deutlich, welche zerstörerische Kraft Wasser haben kann. Umso wichtiger ist es, unser Hochwasserschutzprogramm konsequent fortzusetzen. Wir investieren steiermarkweit jedes Jahr rund 55 Millionen Euro in den Schutz vor Naturgefahren – und es gibt noch viel zu tun, gerade hier im Ennstal“, so der Landesrat.

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