30 Jahre Naturpark Steirische Eisenwurzen
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Peter Lepkowicz (für die NÖ Naturparke – Naturpark Falkenstein), Mario Abl (Obmann Verein Steirische Eisenstraße), Franz Mayer (Vizebgm. Landl), LAbg. und Klubobmann Marco Triller (für Landesrat Hannes Amesbauer), Oliver Gulas-Wöhri (GF Natur- und Geopark), Bgm Bernhard Moser (Gemeinde Landl), GR Martin Gebeshuber, Julia Kaufmann (NUP Eisenwurzen), Herbert Wölger (Nationalpark Gesäuse), Kornelia Lemmer (Steirische Eisenstraße) und GR Patrick Pretschuh, GR Markus Dick (beide Gde Landl)
Ein Jubiläum mit Blick nach vorne: Der Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen feiert sein 30-jähriges Bestehen und wächst weiter. Mit der geplanten Aufnahme von Hieflau steht zugleich die erste Erweiterung eines steirischen Naturparks seit 20 Jahren bevor.
HIEFLAU. Seit 1996 steht der Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen für den Schutz einer außergewöhnlichen Landschaft und eine nachhaltige Entwicklung der Region. Zwischen Wildalpen und St. Gallen wurden in den vergangenen drei Jahrzehnten zahlreiche Projekte in den Bereichen Naturschutz, Bildung, Tourismus und Regionalentwicklung umgesetzt.
Das 30-jährige Bestehen wurde nun mit einem Festakt in Hieflau gefeiert. Dabei standen nicht nur die Erfolge der vergangenen Jahrzehnte, sondern vor allem neue Projekte und die Zukunft des Naturparks im Mittelpunkt.
Hieflau rückt noch näher an den Naturpark
Ein besonderer Meilenstein ist die geplante Erweiterung des Naturparks auf die Katastralgemeinde Hieflau. Die offizielle Beschlussfassung durch die Steiermärkische Landesregierung ist für den Herbst vorgesehen. Damit soll Hieflau künftig auch formell Teil des Naturparks Steirische Eisenwurzen werden.
Die Zusammenarbeit ist allerdings längst gelebte Praxis: Schon seit Jahren werden zahlreiche Projekte gemeinsam verwirklicht. Mit der Erweiterung wächst der bereits größte Naturpark der Steiermark weiter. Gleichzeitig handelt es sich um die erste Naturparkerweiterung in der Steiermark seit 2006.
Naturschutzlandesrat Hannes Amesbauer bezeichnet die Erweiterung als starkes Zeichen für gelebten Naturschutz und nachhaltige Regionalentwicklung. Naturparke würden den Schutz wertvoller Landschaften mit Lebensqualität und regionaler Wertschöpfung verbinden. Zugleich gratulierte er zum 30-jährigen Jubiläum und dankte allen Beteiligten für ihren langjährigen Einsatz.
Neue Akzente für das Ortszentrum von Hieflau
Im Rahmen des Festaktes wurden auch aktuelle Projekte vorgestellt. Dazu zählen der neu gestaltete Verweilplatz im Ortszentrum von Hieflau sowie die künstlerischen Wandmalereien entlang der Hauptstraße. Sie sollen den Ortskern aufwerten, neue Aufenthaltsqualität schaffen und gleichzeitig die regionale Identität sichtbar machen.
Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zeigt dabei auch, welchen Stellenwert die Zusammenarbeit zwischen Naturpark, LEADER-Region und dem Verein Steirische Eisenstraße besitzt. Gemeinsam konnten zahlreiche Projekte angestoßen und umgesetzt werden.
Einen weiteren Grund zum Feiern gibt es 2026 für den Verein Steirische Eisenstraße: Er begeht sein 40-jähriges Bestehen und setzt damit bereits seit vier Jahrzehnten wichtige Impulse für Zusammenarbeit und Regionalentwicklung.
Jubiläum klang beim Sterzfest aus
Nach dem offiziellen Teil wurde beim traditionellen Sterzfest gemeinsam gefeiert. Vereine, Helferinnen und Helfer sowie zahlreiche Mitwirkende sorgten für einen gelungenen Abschluss des Jubiläums.
So steht das 30-Jahr-Jubiläum nicht nur für drei Jahrzehnte erfolgreicher Arbeit, sondern zugleich für einen Aufbruch: Mit Hieflau wächst die Steirische Eisenwurzen weiter zusammen – und schreibt ihre Naturparkgeschichte gemeinsam fort.



