Zwei Jugendliche von Regionalzug erfasst
Am frühen Sonntagmorgen, dem 5. April 2026, wurden zwei 17-jährige Jugendliche bei einem tragischen Unfall auf den Gleisen von einem Regionalzug erfasst. Einer der beiden erlitt lebensgefährliche Verletzungen, der zweite wurde schwer verletzt.
Nach bisherigen Ermittlungen waren die beiden Jugendlichen aus der Slowakei zu Fuß entlang des Gleiskörpers im Ortsteil Klaus unterwegs. Sie gingen hintereinander in Richtung eines Hotels, als sie gegen 6:30 Uhr von einem von hinten kommenden Zug erfasst wurden. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide vom Gleis geschleudert.
Einer der Jugendlichen zog sich schwere Kopfverletzungen zu und musste mit dem Rettungshubschrauber C14 in ein Krankenhaus nach Klagenfurt geflogen werden. Sein Begleiter erlitt eine Schulterverletzung, blieb jedoch ansprechbar und wurde vom Rettungsdienst ins DKH Schladming gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde.
Der Bahnverkehr auf der betroffenen Strecke musste bis etwa 7:45 Uhr eingestellt werden. Der Lokführer sowie Angehörige der Verletzten wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut.
Der ansprechbare Jugendliche gab an, dass sie sich aufgrund mangelnder Ortskenntnisse und nicht funktionierender Mobiltelefone auf den Gleisen orientiert hätten. Den herannahenden Zug hätten sie weder gesehen noch gehört.



