Sturmböen sorgen für 20 Einsätze im Bezirk
Bereits am Vorabend hatten zahlreiche wetterbedingte Einsätze die Florianis beschäftigt.
Das Einsatzgeschehen erstreckte sich diesmal nahezu über die gesamte Bezirksfläche – vom oberen Ennstal bis nach Hinterwildalpen und Treglwang. Hauptsächlich galt es, Verkehrswege von umgestürzten Bäumen zu befreien. Diese Arbeiten sind für die Einsatzkräfte besonders gefährlich, da während anhaltender Windböen jederzeit weitere Bäume umstürzen können.
Innerhalb von nur einer Stunde gingen bei der Bereichswarnzentrale rund zwei Dutzend Notrufe ein. Insgesamt mussten 20 Einsätze an zwölf Feuerwehren disponiert werden. Zusätzlich waren mehrere Straßenmeistereien zu verständigen. Aufgrund des hohen Einsatzaufkommens wurde die normalerweise mit zwei Disponenten besetzte Bereichswarnzentrale über die interne Alarmierung auf neun Mitarbeiter aufgestockt.
Chronologie der Einsätze
16:54 Uhr: Die FF Admont beseitigt mehrere umgestürzte Bäume im Bereich des Naturbades.
17:02 Uhr: Die FF Mitterberg entfernt mehrere Bäume im Ortsteil Berg. Gemeinsam mit der FF Michaelerberg wird zudem eine Schadensstelle nach einer gerissenen Hochspannungsleitung nahe der Kläranlage Tunzendorf abgesichert.
17:06 Uhr: Die FF Liezen rückt zu einem umgestürzten Baum auf einer Stromleitung aus.
17:07 Uhr: Die FF Stein an der Enns beseitigt einen Baum auf der L704 in der Großsölk.
17:12 Uhr: Die FF Mooslandl entfernt einen umgestürzten Baum auf der Erleuftalstraße (B25).
17:26 Uhr: Die FF Dietmannsdorf beseitigt einen Baum im Bereich Sonnberg von der Fahrbahn.
17:34 Uhr: Die FF Eselsbach-Unterkainisch rückt zur Entfernung mehrerer umgestürzter Bäume auf der L701 aus.
17:36 Uhr: Die FF Johnsbach wird zu mehreren umgestürzten Bäumen auf der B146 alarmiert.
17:37 Uhr: Die FF Bärndorf beseitigt umgestürzte Bäume auf der Kaiserauer Landesstraße (L713).
17:52 Uhr: Die Feuerwehren Wildalpen und Hinterwildalpen entfernen mehrere Bäume von der Fahrbahn im Bereich Schneckengraben.
Dank des raschen und koordinierten Einsatzes aller beteiligten Kräfte konnten die Verkehrswege zügig wieder freigemacht und weitere Gefahrenstellen abgesichert werden.



