Hubschrauber unterstützen Feuerwehren bei Löscheinsatz

Hubschrauber unterstützen Feuerwehren bei Löscheinsatz © BFV Liezen, ABI Grill
Waldbrand im Toten Gebirge

Weißenbach bei Liezen – Ein Waldbrand in extrem schwer zugänglichem Gelände hat am Sonntag, 9. August 2026, einen aufwendigen Einsatz mehrerer Feuerwehren ausgelöst. Die Brandstelle im Bereich der Brunnalm im Toten Gebirge wäre zu Fuß erst nach rund drei Stunden erreichbar gewesen. Zwei Hubschrauber unterstützten deshalb die Löscharbeiten aus der Luft.

Um 10:38 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Weißenbach bei Liezen zu dem Waldbrand in ihrem Löschbereich alarmiert. Bereits bei der ersten Lagebeurteilung zeigte sich, dass die abgelegene Brandstelle die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen stellen würde. Der Waldbrandstützpunkt Aigen im Ennstal wurde daraufhin zur Unterstützung nachalarmiert.

Einsatzkräfte per Hubschrauber zur Brandstelle geflogen

Da ein rasches Erreichen des Brandortes auf dem Landweg kaum möglich war, wurden zunächst drei Einsatzkräfte mit einem Hubschrauber direkt zur Brandstelle geflogen. Dort nahmen sie umgehend die ersten Löscharbeiten auf.

Nachdem sich das Feuer weiter ausbreitete, wurden zusätzliche Feuerwehren mit wasserführenden Fahrzeugen alarmiert. Eine ihrer wichtigsten Aufgaben bestand darin, den enorm aufwendigen Wassernachschub für die eingesetzten Löschhubschrauber sicherzustellen.

Acht Kilometer langer Pendelverkehr für Löschwasser

Das benötigte Wasser musste über eine rund acht Kilometer lange und teilweise sehr enge Zufahrtsstraße transportiert werden. Zwischen einem Hydranten beim Alpenbad Liezen und einem von der Feuerwehr auf der Hintereggeralm errichteten mobilen Löschwasserbehälter waren die Tanklöschfahrzeuge laufend im Pendelverkehr unterwegs.

Zusätzlich erschwerte eine Fahrzeugbergung auf der Zufahrtsstraße zeitweise die ohnehin anspruchsvolle Einsatzlogistik.

Im Einsatz für die Wasserversorgung standen unter anderem das TLF Weißenbach, TLF Liezen, TLF Maschinenfabrik Liezen, HLF 2 Pyhrn sowie TLF Rottenmann.

Zwei Hubschrauber im Löscheinsatz

Nach aktuellem Stand umfasste die eigentliche Brandfläche rund zehn Quadratmeter. Trotz der vergleichsweise kleinen Fläche machte die exponierte Lage mitten im alpinen Gelände eine rasche und effektive Brandbekämpfung besonders schwierig.

Entscheidend war daher die Unterstützung aus der Luft: Zwei Hubschrauber – jeweils einer des Bundesministeriums für Inneres und des Österreichischen Bundesheeres – führten Löschwasserflüge durch und unterstützten die Einsatzmannschaften bis zum Abschluss der Arbeiten.

Gegen 18 Uhr konnte der Einsatz am Sonntag vorerst beendet werden.

Brandstelle wird weiter kontrolliert

Am Montag, 10. August, führen die Einsatzkräfte weitere Kontrollen an der Brandstelle durch. Kontrollflüge mit Hubschraubern sind derzeit nicht mehr vorgesehen.

Nach Abschluss der Überprüfungen entscheidet die örtliche Einsatzleitung, ob weitere Maßnahmen notwendig sind.

Im Einsatz:
FF Weißenbach bei Liezen, Waldbrandstützpunkt Aigen im Ennstal sowie weitere Feuerwehren aus dem Bezirk mit wasserführenden Fahrzeugen, ein Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres und ein Hubschrauber des Österreichischen Bundesheeres.

Werbung

Werben auf BLO24

Sie haben Interesse auf unserer Plattform zu werben? Dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns unter +43 (0)664 222 66 00.