Zeit die Zeiger zu drehen

Zeitumstellung! Jahr für Jahr dasselbe Dilemma. Sollen wir die Zeiger unserer Uhren VOR- oder ZURÜCK stellen. Ein guter Tipp diesbezüglich wurde der Redaktion von Herrn Adolf S. aus Liezen zur Verfügung gestellt. „Im Frühling beginnt alles zu erwachen, die Blumen, Bäume und Gräser erblühen, die Natur bekommt Energie und strebt nach VOR. Also drehen wir die Zeiger eine Stunde nach VOR. Im Herbst fallen die Blätter, die Natur wird müde und bereitet sich auf den Winterschlaf vor. Sie spart Energie und fährt ihre Aktivitäten ZURÜCK. Also drehen wir die Zeiger unserer Uhren um eine Stunde ZURÜCK." In diesem Tipp steckt eine gewisse Logik, die jedoch bei näherer Betrachtung obsolet geführt wird. Unter dem Deckmantel des Energiesparens wurde vor einigen Jahren die Beeinflussung der Zeit eingeläutet. Vor- und Querdenker fanden ein Übereinkommen, das, ihrer Meinung nach, den Stein der Weisen bildet. Doch ist es wirklich möglich, die Zeit zu beeinflussen? Eine Minute hat nach wie vor 60 Sekunden, eine Stunde 60 Minuten und ein Tag 24 Stunden. Man kann es also drehen und wenden, wie man will, die Zeit vergeht in immerwährendem gleichem Rhythmus. Niemand, und sei er noch so clever, kann die Zeit verbiegen. Eines ist jedoch gewiss: Tiere und auch manche Menschen leiden unter dem Rhythmuswechsel der angeborenen Gewohnheiten. Und auch wenn wir unsere Uhren an diesem Tag eine Stunde zurückdrehen, Entschleunigung in diesen hektischen Zeiten, das Weihnachtsgeschäft steht bevor, muss jeder Mensch für sich selbst finden. Da hilft kein drehen an Zeigern einer Uhr.
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