Alpine Notlage in Wildalpen

Wildalpen: Donnerstagnachmittag, 21. Februar 2019, wurden ein 61-jähriger tschechischer Staatsbürger und ein 67-jähriger Klagenfurter aus einer alpine Notlage befreit.

Nach mehreren Suchflügen wurden die beiden im Bereich des sogenannten Schiffbodens auf einer Seehöhe von 1309 Metern lokalisiert und gerettet.

Die beiden Männer waren im Rahmen einer mehrtägigen Schitour auf den Hochschab bereits am 18. Februar in Mariazell aufgebrochen.

Nach unterschiedlichen Touren und Übernachtungen in Schutzhäusern verloren sie am 20. Februar die Orientierung und beschlossen nach mehreren Anstiegen und Abfahrten, die Nacht im Freien zu verbringen.

In den Morgenstunden des 21. Februar versuchten sie wieder, eine Abfahrtsmöglichkeit zu finden.

Da sich der 67-Jährige eine Knieverletzung zuzog, mussten sie an einer ihnen unbekannten Position verharren.

Nach telefonischer Kontaktaufnahme mit der Tochter eines Mannes und dem Absetzen eines Notrufes wurden Bergrettung und Alpinpolizei alarmiert.

Mehrere Hubschrauberflüge mussten zunächst wegen zu starken Windes abgebrochen werden.

Letztendlich wurden die beiden Abgängigen lokalisiert und gerettet.

Der Rettungseinsatz konnte gegen 15.00 Uhr beendet werden.

Am Einsatz waren Hubschrauber der Flugeinsatzstellen Graz, Öblarn und Aigen/E., 43 Mann des ÖBRD der Ortsstellen Wildalpen, Tragöß, Landl, Eisenerz und Radmer, 2 Lawinensuchhundeteams des ÖBRD sowie fünf Mann der Alpinpolizei Liezen beteiligt.

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