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Bergsteiger von Polizeihubschrauber gerettet

Bad Mitterndorf – Eine Bergtour auf den 2.351 Meter hohen Grimming endete am Sonntag, dem 18. Oktober 2026, mit einem Rettungseinsatz in alpinem Gelände. Ein 41-jähriger Wiener wurde von heftigen Krämpfen am gesamten Körper außer Gefecht gesetzt. An einen weiteren Aufstieg war nicht mehr zu denken – der Polizeihubschrauber „Libelle Steiermark“ musste zur Bergung ausrücken.
Was als gemeinsame Bergtour zweier Freunde begonnen hatte, nahm gegen Mittag eine unerwartete Wendung. Ein 41-jähriger Wiener und sein 50-jähriger Begleiter aus dem Bezirk Villach-Land waren gegen 8 Uhr im Bereich Kulm in Bad Mitterndorf aufgebrochen. Ihr Ziel war der Gipfel des mächtigen Grimming, den sie über den anspruchsvollen Nordanstieg erreichen wollten.
Plötzlich ging nichts mehr
Gegen 11:30 Uhr wurde die Tour für den 41-Jährigen zur körperlichen Belastungsprobe. Starke, anhaltende Krämpfe am gesamten Körper machten ein Weitergehen unmöglich. In dem alpinen Gelände war ein selbstständiger Abstieg nicht mehr möglich – professionelle Hilfe musste her.
Die alarmierten Einsatzkräfte organisierten daraufhin eine Bergung aus der Luft. Der Polizeihubschrauber „Libelle Steiermark“ rückte an und konnte den erschöpften Bergsteiger mittels Tau aus dem Gelände bergen.
Nach dem Flug zum Landeplatz im Bereich der Kulmschanze wurde der 41-Jährige zur weiteren medizinischen Versorgung in das LKH Bad Aussee gebracht.
Gut ausgerüstet und trotzdem in Bergnot
Bemerkenswert: Beide Bergsteiger waren für ihre Tour entsprechend ausgerüstet. Sie trugen Bergschuhe und Kletterhelme und hatten Klettergurte sowie die notwendige Kletterausrüstung dabei. Auch das Wetter zeigte sich am Sonntag von seiner besten Seite.
Der Einsatz verdeutlicht einmal mehr, dass selbst bei guten äußeren Bedingungen und entsprechender Ausrüstung gesundheitliche Probleme am Berg rasch zu einer ernsten Notlage führen können.
Bergrettung und Alpinpolizei im Einsatz
An der Rettungsaktion waren neben der Alpinpolizei Liezen und der Besatzung des Polizeihubschraubers des Bundesministeriums für Inneres auch sechs Einsatzkräfte der Bergrettung Bad Mitterndorf beteiligt.
Dank des Zusammenspiels der Einsatzorganisationen konnte der 41-Jährige aus seiner alpinen Notlage befreit und medizinisch versorgt werden.






























