Wenn das „Christkind“ in Uniform kommt

Die Schnelle Interventionsgruppe (SIG) im LKH Graz LPD Die Schnelle Interventionsgruppe (SIG) im LKH Graz
Steiermark: Egal ob an Wochenenden, in der Nacht oder über Weihnachten – 365 Tage im Jahr und rund um die Uhr stehen die steirischen Polizistinnen und Polizisten für Recht und Ordnung im Einsatz.

Doch alle Jahre wieder, zu Weihnachten, wird es auch in den Polizeidienststellen des Landes besinnlich…und kurios – doch lesen Sie selbst.

So sorgten die „harten Kerle“ der Polizeiinspektion Graz-Sonderdienste mit ihrem „weichen Kern“ auch heuer wieder für strahlende Kinderaugen in der Klinischen Abteilung für Onkologie des LKH Graz. Mit ihrer speziellen Ausbildung stehen die Beamten in der Regel tagtäglich als „Schnelle Interventionsgruppe“ (SIG) bei erhöhten Gefährdungslagen und als Unterstützungseinheit für die regulären Polizeistreifen im Einsatz.

Die derzeit elf stationierten Kinder in der Onkologie überraschten die Männer dieser Tage jedoch mit Polizei-Teddybären und angekauften Spielen. Darüber hinaus spendeten die Polizisten einen Bargeldbetrag von 1.200 Euro an die steirische Kinderkrebshilfe (siehe Bild 01).

Wunsch erfüllt
Auch die Polizeiinspektion Graz-Lend zeigte heuer wieder Herz. Gemeinsam beteiligte sich das Team an der Christkindbrief-Aktion von Caritas und Krone. Die Beamten spendeten eine „Montessori Motoriktafel“ für das Familienhaus St. Christoph in Graz-Liebenau. Dabei handelt es sich um eine sozialpädagogische Einrichtung, in der minderjährige und volljährige Mütter bzw. Väter auf dem Weg in ein selbstständiges Leben vorbereitet und unterstützt werden. Als „Wunscherfüller“ überbrachte Inspektionskommandant Andreas Weiland das Geschenk dieser Tage persönlich im Namen der gesamten Dienststelle (siehe Bild 02).

Weihnachtsmann kontrolliert
Für Aufsehen sorgte unterdessen eine Verkehrskontrolle im Bezirk Graz-Umgebung. Eine Streife der Polizeiinspektion Hitzendorf hielt einen gänzlich rot gekleideten Mann mit Vollbart und Zipfelmütze an. Er nannte sich „Santa“. Doch damit nicht genug:

Das Fortbewegungsmittel – eine Harley-Davidson anstelle eines winterlichen Rentier-Schlittens – führte letztlich zu einer Intensivkontrolle des Mannes. Zeugen hatten zudem behauptet, dass der Mann dem hierorts bekannten Christkind den Job streitig machen wollte. Der Weihnachtsmann und sein Elf konnten letztlich jedoch glaubhaft nachweisen, dass sie auf dem Weg zu einer X-Mas Charity-Ausfahrt waren.

Von einer Beanstandung wurde daher im Sinne des Weihnachtsfriedens und der guten Sache abgesehen.

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