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Robé ist Vizemeister im Streckenflug

Empfehlung Alexander Robé ÖSTERR. VIZE-STAATSMEISTER Alexander Robé ÖSTERR. VIZE-STAATSMEISTER
Vize-Staatsmeister 2012 im Gleitschirm-Streckenflug

 

Mit 1. Oktober endete offiziell die Gleitschirm-Streckenflug-Staatsmeisterschaft 2012 - mit einem Titel, der für Alexander Robé die Spitze seiner bisherigen Paragliding-Bewerbslaufbahn markiert:

ÖSTERR. VIZE-STAATSMEISTER im Gleitschirm-Streckenflug

„Über die letzten Jahre hindurch war zwar ein kontinuierlicher Verbesserungstrend bei meinen Streckenleistungen zu verzeichnen,
dass es aber bereits heuer mit dem Podium bei der Streckenflug-Staatsmeisterschaft klappte ist schon etwas ganz Besonderes“, zeigt sich der Liezener stolz auf seine Leistungen während der abgelaufenen Saison.

Die drei punktebesten Flüge werden während einer Saison aufaddiert und dann für die Endplatzierung gewertet.
Bei seiner Gesamtpunktezahl von 955 fehlten gerade mal 15 Punkte auf den vor ihm platzierten Johann Tockner und damit das oberste Treppchen in der Königsdisziplin des Gleitschirmsports.

„In Südtirol sind die Möglichkeiten große, gleichschenkelige Dreiecke mit dem Gleitschirm zu fliegen am idealsten: frühe Starts, hohe Wolkenuntergrenzen,
wenig Wind und noch dazu Traum-Panoramen bieten den perfekten Spielplatz um lange und weit zu fliegen“, so Robé.

Gleich bei seinem ersten Flug schraubte er seine persönliche Bestleistung von bis dato 218km auf knapp 240km, die er im gleichschenkeligen Dreieck („FAI-Dreieck“) entlang des südlichen Alpenbogens spannte: von Bruneck zum Großglockner,
wieder retour nach Westen zu den Stubaier Alpen; abends noch tief nach Süden in die Dolomiten Richtung Falzarego-Pass und wieder zurück zum Auto am Startberg.

„Bei einem solchen Ritt durch die Lüfte ist man an die zehn Stunden unterwegs und versucht mit möglichst guter Linienwahl den Anteil des Thermik-Kreisens so kurz wie möglich zu halten – somit werden nur die besten Thermiken genutzt und dazwischen ordentlich ins Gas gestiegen. Dadurch kann ein Gleitschirm, der normalerweise um die 40 km/h fliegt, auf ca. 60 km/h beschleunigt werden.“ Über die gesamte Flugdauer gesehen erreicht man so Schnittgeschwindigkeiten zwischen 25 und 28 km/h.

Weitere zwei solcher „Über-200km-FAI-Dreiecke“ sollten folgen.

In der Internationalen Streckenflug-WM, wo die besten sechs Flüge gewertet werden, erreichte Robé mit seinen Leistungen den hervorragenden 10. Platz. unter den weltweit 2410 Teilnehmern! 

Er verbesserte sich somit gegenüber dem Vorjahr um weitere 14 Plätze in der weltweiten Wertung unter den Besten der Besten.

Solche Leistungen sind zu einem gewissen Grad immer auch Team-Leistungen: „Obwohl wir in der Wertung eigentlich Gegner sind und jeder für sich alleine fliegt, 

helfen wir uns in der Luft gegenseitig: Durch Anzeigen guter Thermik und funktionierender Linien sind wir in der Lage, immer noch effizienter und dadurch noch weiter zu fliegen – und zwar alle Piloten die gemeinsam im Pulk unterwegs sind…

Nicht nur deswegen ist die Zusammengehörigkeit in unserer kleinen Community vielleicht noch stärker als in anderen Einzelbewerbs-Sportarten.“, so der frisch gebackene Vize-Staatsmeister.

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