Alpen, Artenvielfalt und Aha-Momente
- verfasst von BLO24
- Fenstergucker
Die Lange Nacht der Forschung am Freitag, 24. April 2026, zeigte einmal mehr, wie lebendig und begeisternd Wissenschaft sein kann. Auch heuer war die HBLFA Raumberg-Gumpenstein im Palmenhaus im Burggarten vertreten und konnte zahlreiche Besucher:innen mit spannenden Einblicken in ihre Arbeit begeistern. Das durchwegs positive Feedback unterstrich eindrucksvoll das große Interesse an Forschung und Innovation.
Als größte Veranstaltung für Wissenschaft, Forschung und Innovation in Österreich findet die Lange Nacht der Forschung seit 2005 alle zwei Jahre in allen neun Bundesländern statt. Bei freiem Eintritt erhalten Besucher:innen die seltene Gelegenheit, hinter die Kulissen unterschiedlichster Forschungsbereiche zu blicken. Mit über 3.000 Programmpunkten – von interaktiven Experimenten über Workshops und Führungen bis hin zu Vorträgen – bot sich ein abwechslungsreiches Angebot für Menschen jeden Alters.
Im Mittelpunkt des Auftritts der HBLFA Raumberg-Gumpenstein stand die Ausstellung „Wie entsteht die artenreiche Landschaft der Alpen?“. Dabei wurde anschaulich vermittelt, welche zentrale Rolle die extensive Grünland- und Almwirtschaft für die Biodiversität spielt. Viele der blütenreichen Wiesen, Almen und Weideflächen, die sowohl den Alltag als auch den Tourismus prägen, sind das Ergebnis einer über Generationen hinweg nachhaltig betriebenen Landwirtschaft.
Besonderes Augenmerk lag auf der Bedeutung dieser Bewirtschaftungsformen für den Erhalt wertvoller Lebensräume für Pflanzen, Insekten und Tiere. Auch alte Nutztierrassen sowie die Herausforderungen und Chancen der Almwirtschaft in höheren Lagen wurden verständlich und greifbar dargestellt. Sie tragen nicht nur zur Artenvielfalt bei, sondern sichern auch wichtige Erholungsräume und prägen das charakteristische Landschaftsbild der Alpen.
Durch den Einsatz von Bildern, Filmen und anschaulichen Materialien gelang es, komplexe Zusammenhänge leicht verständlich zu vermitteln. Die große Neugier und Begeisterung der Besucher:innen machten deutlich, wie wichtig es ist, Forschung nicht nur zu betreiben, sondern sie auch erlebbar zu machen.



