Neuer HLF 2-3000 feierlich gesegnet

Neuer HLF 2-3000 feierlich gesegnet © FF-Johnsbach
Johnsbacher Feuerwehr setzt starken Meilenstein für Sicherheit im Gesäuse

Mit der feierlichen Segnung und offiziellen Indienststellung des neuen HLF 2-3000 Tunnel hat die Freiwillige Feuerwehr Johnsbach ein neues Kapitel ihrer Feuerwehrgeschichte aufgeschlagen. Gemeinsam mit Geistlichkeit, Politik, zahlreichen Nachbarfeuerwehren, Musikgruppen und vielen Gästen wurde dieser bedeutende Meilenstein am Florianitag würdig gefeiert.

Das moderne Hilfeleistungsfahrzeug stellt künftig eine wesentliche Verbesserung für die Sicherheit der Bevölkerung sowie der zahlreichen Gäste im Gesäuse dar. Besonders der integrierte 3.000-Liter-Wassertank ermöglicht einen entscheidenden taktischen Vorteil: Löscharbeiten können unmittelbar gestartet werden, während parallel eine zusätzliche Wasserversorgung – etwa aus dem Johnsbach – aufgebaut wird. Gerade im Hinblick auf den nahegelegenen Nationalparktunnel, den zweitlängsten Straßentunnel der Steiermark, ist das Fahrzeug speziell für Einsätze unter Atemschutz ausgelegt und bietet damit höchste Schlagkraft für anspruchsvolle Szenarien.

Ein solches Projekt ist nur durch großen Zusammenhalt und außergewöhnliches Engagement möglich. Besonderer Dank gilt stellvertretend Feuerwehrkommandant Christoph Nachbagauer und Bürgermeister Christian Haider, die mit großem Einsatz, viel Herzblut und unzähligen Arbeitsstunden dieses wichtige Vorhaben für die Allgemeinheit ermöglicht haben.

Der Florianitag selbst stand ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Dankbarkeit und Zusammenhalt. Trotz regnerischer Witterung fand Abt Gerhard Hafner bewegende Worte und bezeichnete den Regen als „direkte Segnung Gottes von ganz oben“. In einer würdevollen Zeremonie segnete er das neue Einsatzfahrzeug und sorgte damit für einen emotionalen Höhepunkt des Festes.

Auch zahlreiche Ehrengäste aus Politik und öffentlichem Leben nahmen an den Feierlichkeiten teil. Besonders hervorzuheben ist der Besuch von Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom, die sich beeindruckt vom Engagement der Johnsbacher zeigte. In ihrer Ansprache betonte sie die Bedeutung des freiwilligen Feuerwehrwesens für die Sicherheit des Landes und würdigte den außergewöhnlichen Zusammenhalt in der Region. Das neue HLF 2-3000 sei ein starkes Zeichen dafür, wie engagiert und zukunftsorientiert die Feuerwehr Johnsbach aufgestellt ist.

Neben weiteren Persönlichkeiten aus Feuerwehr, Politik und Wirtschaft feierten auch die Landtagsabgeordneten Albert Royer und Armin Forstner sowie Bürgermeister Christian Haider gemeinsam mit der Bevölkerung diesen besonderen Tag.

Ein weiterer Höhepunkt waren die zahlreichen Ehrungen verdienter Kameraden. Besonders gewürdigt wurden Rudolf Haberfellner, ein prägendes Mitglied der Feuerwehr Admont, sowie August Gasteiner, der bereits seit beeindruckenden 75 Jahren Mitglied der Feuerwehr Johnsbach ist.

Bereits tagsüber bot das Festprogramm zahlreiche Vorführungen und Darbietungen: Das Jugendblasorchester Liezen, die Kindervolkstanzgruppe des Heimatvereins Admont, eine Schauübung des Alpinen Bergrettungsdienstes Gesäuse sowie Präsentationen der Drehleiter der Feuerwehr Eisenerz und einer Feuerwehrdrohne der Feuerwehr Zauchen sorgten für großes Interesse bei den Besuchern.

Musikalisch wurde der Festtag von der Musikkapelle Weng im Gesäuse und dem Musikverein St. Oswald bei Plankenwarth umrahmt, bevor die „Pagger Buam“ den Abend stimmungsvoll ausklingen ließen. In der Festwiesn-Bar wurde schließlich bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Mit großer Dankbarkeit blickt die Freiwillige Feuerwehr Johnsbach auf ein gelungenes Fest und einen historischen Meilenstein zurück. Die Kameradinnen und Kameraden freuen sich über die breite Unterstützung, die vielen helfenden Hände und den starken Rückhalt aus der Bevölkerung – ein eindrucksvolles Zeichen gelebter Gemeinschaft im Gesäuse.

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