Klimaschutz-Auszeichnung für Martin Gebeshuber

Bernd Vogl, GF Klimafonds, Nicole Kirchberger, Klimafonds, Katja Weirer, KLAR! Naturpark Ötscher Tormäuer, Martin Gebeshuber, KLAR! Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen, Lisa Hummer, Klimafonds © KLAR! Bernd Vogl, GF Klimafonds, Nicole Kirchberger, Klimafonds, Katja Weirer, KLAR! Naturpark Ötscher Tormäuer, Martin Gebeshuber, KLAR! Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen, Lisa Hummer, Klimafonds
Martin Gebeshuber ist Österreichs KLAR!-Manager des Jahres 2026

10 Jahre KLAR! – Erfolgsprogramm für Klimawandelanpassung feiert Jubiläum

Die österreichischen Klimawandel-Anpassungsmodellregionen (KLAR!) feiern ihr zehnjähriges Bestehen – und eine der höchsten Auszeichnungen des Jubiläumsjahres geht in den Bezirk Liezen. Im Rahmen der KLAR!-Haupttagung in Bad Ischl wurde Martin Gebeshuber von der KLAR! Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen zum „KLAR!-Manager des Jahres 2026“ gekürt.

Bei der Jubiläumsveranstaltung würdigte der Klima- und Energiefonds gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und den Regionen die Erfolge des Programms, das sich in den vergangenen zehn Jahren zu einer tragenden Säule der österreichischen Klimawandelanpassung entwickelt hat. Neben der Auszeichnung der besten Managerinnen und Manager wurde auch das „KLAR!-Projekt des Jahres“ prämiert.

Bundesminister Norbert Totschnig richtete Grußworte an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung. Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen gratulierte dem Programm zu seinem zehnjährigen Bestehen. Zu den weiteren Gratulanten zählten Sektionschef Jürgen Schneider (BMLUK), die Bürgermeisterinnen Ines Schiller (Bad Ischl) und Sabine Promberger (Ebensee), Landtagsabgeordneter Mario Haas sowie Stadtrat Martin Schott in Vertretung von Landesrat Stefan Kaineder.

Bernd Vogl, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds, betonte die Bedeutung des Programms: „Unsere KLAR!-Regionen haben in den vergangenen zehn Jahren beeindruckende Arbeit geleistet und wesentlich dazu beigetragen, Österreich widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen. Die Auszeichnungen stehen stellvertretend für das Engagement vieler Menschen, die sich täglich für eine klimafitte Zukunft einsetzen.“

Klimafitte Zukunft für die Steirische Eisenwurzen

Mit Martin Gebeshuber wurde ein engagierter Regionalentwickler ausgezeichnet, der Klimawandelanpassung erfolgreich als Zukunftsthema in einer der bedeutendsten Natur- und Kulturlandschaften Österreichs verankert hat. Die KLAR! Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen umfasst den größten Naturpark der Steiermark und den einzigen UNESCO Global Geopark des Bundeslandes.

Die Region steht vor den Herausforderungen steigender Temperaturen, längerer Trockenperioden, veränderter Vegetationszeiten und zunehmender Extremwetterereignisse. Unter Gebeshubers Leitung wurden zahlreiche Maßnahmen entwickelt, um Natur, Landwirtschaft und Gemeinden auf diese Veränderungen vorzubereiten.

Besonders hervorzuheben ist sein Ansatz, Klimawandelanpassung mit Natur- und Geologieschutz, Bildung, Regionalentwicklung und Tourismus zu verbinden. Gemeinsam mit Gemeinden, Schulen, Vereinen und der Bevölkerung entstand ein langfristiger Fahrplan für eine widerstandsfähige und lebenswerte Region. Im Mittelpunkt stehen dabei der Schutz wertvoller Kulturlandschaften, die Stärkung regionaler Wertschöpfung sowie die Sicherung der Lebensqualität kommender Generationen.

„Klimawandelanpassung gelingt nur, wenn sie von der gesamten Region getragen wird. Vom kleinbäuerlichen Betrieb bis zur Gemeindeführung ziehen bei uns viele Akteurinnen und Akteure an einem Strang. Diese Auszeichnung ist deshalb eine Anerkennung für die gemeinsame Arbeit aller Beteiligten, die unsere Region Schritt für Schritt klimafit machen“, freut sich Martin Gebeshuber.

Besonders erfreut zeigt sich Gebeshuber auch über die Auszeichnung von Katja Weirer von der benachbarten KLAR! Naturpark Ötscher-Tormäuer zur „KLAR!-Managerin des Jahres 2026“. Gemeinsam arbeiten die beiden derzeit am Projekt „Saatgut um's Eck“, bei dem regionales Wiesensaatgut gesammelt und auf kommunalen Flächen wieder ausgebracht wird. Ziel ist es, die Artenvielfalt zu fördern und regionale Pflanzenbestände nachhaltig zu sichern.

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