Wege in eine berufliche Zukunft
- verfasst von BLO24
- Fenstergucker
In den Betrieb „STIA-Holzindustrie" in Admont luden am 5.3. der Arbeitslosenfonds der Diözese Graz-Seckau, das „Regioteam Liezen", das AMS Liezen, das Stift Admont und die STIA-Holzindustrie zu einem Pressegespräch.
Das Regioteam Liezen, ein regionaler „Thinktank" des Diözesanen Weges 2012-2018 (http://unterwegs.graz-seckau.at/regioteams), präsentierte ihr Engagement für das Projekt „PatInnen unterstützen arbeitssuchende Jugendliche".
Bernhard Schwarzenegger, Geschäftsführer des Arbeitslosenfonds stellte die wichtigsten Ziele des Projekts dar: „Im Zentrum steht eine persönliche Beziehung und Betreuung." Erfahrung, Motivation, positive Einstellung zu Bildung,
Stärkung des Selbstbewusstseins, Unterstützung im Kommunikationsverhalten, Förderung der Eigeninitiative sollen Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahre bei der Arbeitssuche durch diese persönliche Betreuung erhalten, so Schwarzenegger.
Monika Schachner, Projektverantwortliche vor Ort und Mitglied des Regioteams Liezen, stellte die konkrete Umsetzung im Ennstal vor.
Es werden zehn Plätze zur Verfügung gestellt. PatInnen sind unter anderem Franz Pichler, Wirtschaftsdirektor des Stift Admont, P. Jeremias Müller und Brigitte Aichholzer. Das Projekt wurde in den Schulen der Region bekannt gemacht.
Es gibt noch eine Anzahl an Plätzen für interessierte Jugendliche. (Kontakt: Monika Schachner, 0676/8742 6777, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Sylvia Mandl, stellvertretende Leiterin des AMS Liezen berichtete über die aktuelle Situation arbeitssuchender Jugendlicher im Raum Liezen. 220 Personen zwischen 15 und 25 Jahre seien derzeit als arbeitssuchend gemeldet.
Vermittlungshemmnisse seien oft im persönlich-sozialen Bereich zu finden, wie Pünktlichkeit, Auftreten, Umgangsformen, wie auch bei schulischer Leistung.
Im Projekt „PatInnen unterstützen arbeitssuchende Jugendliche" sehe sie vor allem die Möglichkeit intensiver individueller Betreuung als positiven Ansatz.
Das Projekt sieht einen schriftlichen Vertrag zwischen PatInnen und Jugendlichen vor, in denen klar die Zusammenarbeit, Form und Dauer, meist 2-3 Monate, geregelt ist.
Die organisatorische Umsetzung wird durch den Arbeitslosenfonds als Projektträger gewährleistet, der heuer sein 25-jähriges Bestehen feiert.



