Gesundheitsversorgung darf nicht weiter ausgedünnt werden
- verfasst von BLO24
- Panoptikum
Lercher und Lindner fordern Kurswechsel von Landesregierung und KAGes – Kritik an Versorgungslücken und Entwicklung des LKH Bad Aussee
Bezirk Liezen. Eine aktuelle Studie zur Gesundheitsversorgung in der Steiermark sorgt für politische Kritik. SPÖ-Landesparteichef Max Lercher und der Liezer SPÖ-Bezirksvorsitzende und Nationalratsabgeordnete Mario Lindner sehen darin eine Bestätigung für die wachsende Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Besonders bei Fachärzten gebe es zunehmend Versorgungslücken.
„Die Steirerinnen und Steirer haben ein Recht auf eine wohnortnahe und hochwertige medizinische Versorgung“, betont Lercher. Statt Leistungen vor Ort zu kürzen, müssten nach Ansicht der SPÖ zunächst Managementstrukturen, Doppelgleisigkeiten und Ausgaben innerhalb der KAGes überprüft werden.
Besonders kritisch beurteilt Mario Lindner die Entwicklung im Bezirk Liezen. Die Veränderungen am LKH Bad Aussee hätten die medizinische Versorgung in der Region aus seiner Sicht deutlich verschlechtert. Gleichzeitig erinnert er an das Versprechen der FPÖ, sämtliche Spitalsstandorte erhalten und weiterentwickeln zu wollen.
„Die Menschen im Bezirk Liezen haben sich die bestmögliche Gesundheitsversorgung verdient“, so Lindner. Die SPÖ fordert deshalb einen Kurswechsel von Landesregierung und KAGes sowie stärkere Maßnahmen gegen den Mangel an Kassen- und Fachärzten.
Lercher fordert abschließend mehr Transparenz bei den Ausgaben der KAGes: Einsparungen dürften nicht zulasten der medizinischen Versorgung der Bevölkerung gehen.



