Handelsschule plant Kooperation mit Betrieben

Liezen: Handelsschule Liezen plant enge Kooperation mit Betrieben der Region


Die Handelsschule als eine berufsbildende mittlere Schule stellt ein attraktives Angebot für Jugendliche dar, welche innerhalb von drei Jahren eine fundierte wirtschaftliche Grundausbildung erhalten wollen. Daneben hat sich diese Schulform in den letzten Jahren auch zu einer Bildungsalternative für junge Menschen entwickelt, die in der Wirtschaft (noch) keine Lehrstelle finden konnten.

Vor allem diese Gruppe möchte die Handelsschule Liezen mit einem geplanten neuen Konzept besonders ansprechen. Dabei steht im Vordergrund, dass die Schüler zu mehr selbständigem Handeln angeregt werden sollen. Sie entwickeln selbst Perspektiven für ihre berufliche Zukunft, ein Prozess, bei dem die Lehrpersonen als Dienstleister für die Schüler fungieren. Die Schule soll hierbei als Arbeitsplatz begriffen werden, der auch als Büro gestaltet ist.

An vier Tagen der Woche wird regulärer Unterricht abgehalten. Die neue Form des Unterrichts wird bis in den Nachmittag reichen, wodurch sich die Jugendlichen in einem geregelten Tagesablauf befinden. Eine Besonderheit dieses Konzepts streicht der derzeitige Schulleiter Prof. Simon Pichlmayer hervor: „Wenn sie dann das Schulgebäude verlassen, haben sie „frei“ und zuhause praktisch keine schulbezogenen Aufgaben mehr zu erledigen.“

Integraler Bestandteil dieses neuen Konzeptes ist darüber hinaus ein fix im Wochenplan vorgesehener Praxistag. Es ist geplant, dass alle Schüler an einem Tag der Woche als Praktikanten (beispielsweise in einem Betrieb in ihrer Heimatgemeinde) arbeiten. Das Lehrerteam der Handelsschule geht davon aus, dass dieses duale Ausbildungskonzept die Bedürfnisse der Wirtschaft optimal berücksichtigt und für die jungen Menschen ein Türöffner ins Berufsleben ist.

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