Lichtfahrer sind am Abend sichtbarer

In der Dämmerung und teils auch am Tag sieht man dieser Tage oft nur graue Schatten dahinradeln.


Sport ist gesund, keine Frage, und die Freude an der Bewegung hat mit der Leichtigkeit, wie man mit einem E-Bike alle Hügel erklimmen kann, zugenommen. Waren vor ein paar Jahren nur die „Härtesten“ unter den Bikern an nebelverhangenen Novembertagen unterwegs, so hat sich seit der Erfindung des E-Bikes und wohlig warmer Unterwäsche die Herbst-Radlercommunity vervielfacht.

Oft erst im letzten Moment als Schemen erkennbar, radeln Pedalritter dieser Tage am Straßenrand durch die Dämmerung oder nebeligen Schwaden, die gegen Abend von der Enns heraufziehen, dahin. Radwege benutzen nur Anfänger oder Weicheier, scheint deren Devise zu sein. Nach der Ennsbrücke gibt es Richtung Liezen rechter Hand einen schönen, sehr breiten Radweg, der bei der Hundeschule beginnt. Manch wagemutige Radler bleiben trotzdem auf der Straße und radeln dort oft noch in grauer Kleidung und ohne Licht der Stadt entgegen oder kommen von dort.

Zum Teil konnten Autofahrer Radlern ohne Licht und entsprechend auffallender Oberbekleidung erst im letzten Moment erkennen und ausweichen. Immerhin ist auf diesem Abschnitt vor Liezen Tempo 80 erlaubt. Zur eigenen Sicherheit wäre es günstig, wenn man als Biker das Licht auch bei hereinbrechender Dämmerung oder bei Nebel einschaltet und vielleicht eine reflektierende Kleidung (zum Beispiel eine Warnweste über der Radkleidung) trägt. Noch besser wäre, die Radwege zu benutzen, die mit viel Aufwand und Steuergeld (auch Steuergeld von Bikern) errichtet wurden.

Liebe Biker und Sportfreunde, bitte benutzt die Radwege und macht euch mit reflektierender Kleidung sichtbar für alle Verkehrsteilnehmer.

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