Wann die Versicherung nicht zahlt
- verfasst von BLO24
- Panoptikum
Wenn der Versicherte grob fahrlässig handelt, also allgemeine Sorgfaltspflichten stark vernachlässigt und somit ein Versicherungsfall eintritt, kann das Versicherungsunternehmen tatsächlich die Leistung verweigern.
Was fällt unter „grobe Fahrlässigkeit"?
Wenn Sie eine rote Ampel oder ein Stoppschild überfahren oder sich nach einem herab gefallenen Handy bücken und dabei einen Unfall verursachen, handeln Sie grob fahrlässig. Auch unbeaufsichtigte Kerzen, die einen Brand verursachen, können dazu führen, dass Sie von der Versicherung kein Geld sehen.
Wann zahlt die Versicherung?
Versicherer lehnen sehr oft ungerechtfertigt Schäden aufgrund grober Fahrlässigkeit ab. Beachten Sie bitte, dass die Versicherung, vor allem in der Kfz-Haftpflichtversicherung oder der Unfallversicherung, auch bei Vorliegen grober Fahrlässigkeit bezahlen muss. Bei Unfällen unter Alkoholeinfluss gibt es jedoch ganz eigene Richtlinien.
Wie kann ich mich dagegen absichern?
Grundsätzlich kann man bei einigen Versicherungssparten, wie z.B. Kfz-Kaskoversicherung, die grobe Fahrlässigkeit mit einschließen. Dann müsste der Versicherer auch leisten, wenn Sie grob fahrlässig handeln. Sprechen Sie mit Ihrem Versicherungsmakler, wo grobe Fahrlässigkeit noch nicht eingeschlossen ist und lassen Sie Ihre Polizzen anpassen. Denn passieren kann immer etwas.



