Modernste Technik für den Ernstfall

Dienstführender Michael Almer, Christl Köberl vom Tauschmarkt Bad Aussee, Erika Baumann vom Tauschmark Grundlsee, Barbara Freller vom Tauschmarkt Altaussee und Leitende Notfallsanitäterin Lisa Klanner © RK-Ausseerland Dienstführender Michael Almer, Christl Köberl vom Tauschmarkt Bad Aussee, Erika Baumann vom Tauschmark Grundlsee, Barbara Freller vom Tauschmarkt Altaussee und Leitende Notfallsanitäterin Lisa Klanner
Rotes Kreuz Ausseerland rüstet kräftig auf

Als erste Rotkreuz-Dienststelle in der Steiermark hat die Ortsstelle Ausseerland sämtliche Rettungswagen mit modernen Corpuls3-Patientenmonitoren ausgestattet. Zusätzlich steht im Notfallrettungswagen ab sofort ein neues Meduvent-Beatmungsgerät zur Verfügung. Möglich wurde die Investition auch durch die starke Unterstützung aus der Region.

Mit modernster Medizintechnik stellt sich das Rote Kreuz Ausseerland auf die zunehmenden Herausforderungen in der präklinischen Notfallversorgung ein. Vor allem Veränderungen in der regionalen Gesundheitsversorgung führen dazu, dass Patientinnen und Patienten teilweise über längere Strecken in spezialisierte Krankenhäuser transportiert werden müssen. Umso wichtiger ist eine hochwertige medizinische Betreuung bereits am Einsatzort und während des gesamten Transportes.

Alle Rettungswagen mit Corpuls3 ausgestattet

Mit der Anschaffung der Corpuls3-Patientenmonitore setzt die Ortsstelle einen steiermarkweiten Meilenstein: Als erste Dienststelle des Roten Kreuzes Steiermark verfügt im Ausseerland nun jeder Rettungswagen über ein derartiges Gerät.

Die Monitore ermöglichen unter anderem die kontinuierliche Kontrolle von Herzrhythmus, Blutdruck, Sauerstoffsättigung und weiteren lebenswichtigen Parametern. Ergänzt wird die neue Ausstattung durch ein Meduvent-Beatmungsgerät im Notfallrettungswagen. Dieses unterstützt die Einsatzkräfte insbesondere bei der Versorgung kritisch kranker oder schwer verletzter Menschen.

Intensive Schulungen für die Einsatzkräfte

Moderne Technik kann ihre Stärken nur dann ausspielen, wenn sie sicher beherrscht wird. Deshalb werden sämtliche Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter der Ortsstelle von den eigenen Notfallsanitätern intensiv auf die neuen Geräte eingeschult. Damit soll gewährleistet werden, dass die Technik auch unter Zeitdruck rasch und professionell eingesetzt werden kann.

„Die Veränderungen im Gesundheitswesen können wir nicht beeinflussen. Was wir aber beeinflussen können, ist die Qualität unserer eigenen Arbeit“, betont Dienstführender Michael Almer. Mit der neuen Ausstattung und der umfassenden Schulung habe man alles darangesetzt, auf die veränderten Anforderungen zu reagieren.

Besonders stolz sei man darauf, als erste Rotkreuz-Dienststelle der Steiermark sämtliche Rettungswagen mit einem Corpuls3 ausgestattet zu haben. Entscheidend sei jedoch der Nutzen für die Bevölkerung: Die Menschen im Ausseerland sollen sich im Notfall auf eine Versorgung auf höchstem Niveau verlassen können.

Starke Unterstützung aus dem Ausseerland

Dass dieses zukunftsweisende Projekt umgesetzt werden konnte, ist auch dem großen Engagement regionaler Unterstützer zu verdanken. Die Tauschmärkte Altaussee, Bad Aussee und Grundlsee sowie der Lions Club Ausseerland leisteten einen wesentlichen Beitrag zur Anschaffung der neuen Medizintechnik.

Damit zeigt sich einmal mehr, wie viel eine starke regionale Gemeinschaft bewirken kann: Die Unterstützung kommt unmittelbar der Notfallversorgung zugute – und damit letztlich allen Menschen im Ausseerland.

Mit der Investition setzt die Rotkreuz-Ortsstelle Ausseerland ein deutliches Zeichen: Auch unter veränderten Rahmenbedingungen soll im medizinischen Notfall die bestmögliche Versorgung der Bevölkerung an erster Stelle stehen.

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