HAK-Schüler sind Europa-fit

  • verfasst von Mag. Christoph Huber
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Herr Karl G. Doutlik und Mag. Eveline Chaves-Diaz mit TeilnehmerInnen an der Informationsveranstaltung „Europe – diesmal wähle ich“ Herr Karl G. Doutlik und Mag. Eveline Chaves-Diaz mit TeilnehmerInnen an der Informationsveranstaltung „Europe – diesmal wähle ich“
Liezen: Anlässlich des kürzlich begangenen Europatages rief Bundespräsident Van der Bellen vor allem Jugendliche dazu auf, sich „ihrer europäischen Verantwortung bewusst zu sein“.

Es ist nämlich ein trauriges Faktum, dass bei der letzten EU-Wahl die Gruppe der Jungwähler die vergleichsweise niedrigste Wahlbeteiligung verzeichnete. Die BHAK/BHAS Liezen als Botschafterschule des Europäischen Parlaments versucht mit mehreren Initiativen diesem Trend entgegen zu wirken. Bereits vor mehreren Wochen fand daher eine „Zukunftswerkstatt EU“ mit Landesrätin MMag. Barbara Eibinger-Miedl statt. Hinzu kommt noch die derzeit in der Aula der Schule zu besichtigende Wanderausstellung „Europa #wasistjetzt“, wie auch die Teilnahme an einem Wettbewerb für kreative Wahlwerbespots.

Einen Höhepunkt dieser Aktivitäten stellte sicherlich der Besuch von Herrn Karl G. Doutlik, einem langjährigen hochrangigen Mitarbeiter der Europäischen Kommission, an der Schule dar. Im Rahmen der von ihm geleiteten Informationsveranstaltung mit dem Titel „Europa – diesmal wähle ich“ wurden vor allem jene Themen behandelt, welche junge Wähler interessieren. Der Initiatorin dieser Veranstaltung, Mag. Eveline Chaves-Diaz, geht es vor allem darum, negativen Vorurteilen gegenüber der EU zu widersprechen. „In Brüssel arbeiten kompetente Menschen aus allen EU-Staaten mit unterschiedlichem kulturellen Background lösungsorientiert zusammen“, schildert die engagierte Pädagogin ihre Erfahrungen in der Europäischen Metropole.

Bereits im Vorfeld hatten sich die TeilnehmerInnen Fragen überlegt, welche sie dem Experten stellen konnten. Dabei wurden oft Themen aufgegriffen, die im laufenden Wahlkampf heftig diskutiert werden, wie zum Beispiel die Notwendigkeit einer gemeinsamen EU-Armee. Weitere Fragestellungen betrafen die Direktwahl des Kommissionspräsidenten, die Vor-und Nachteile eines möglichen Öxits und die Wahrscheinlichkeit eines Zerfalls der Europäischen Union.

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