Wer fürchtet sich vor der Corona APP?

Weit auseinander, gehen die Meinungen in der Bevölkerung über die diversen Corona-Tracing-Apps.


Auch die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind noch uneinig, was den Kampf gegen Covid-19 mittels App betrifft. Jedes Land kocht wieder mal sein eigenes Süppchen und darum sind viele verschiedene „Corona-Apps“ am Start, die länderübergreifend noch nicht kompatibel sind.
Bleiben wir mal in Österreich und sehen uns auszugsweise die „Stopp Corona“ App des Österreichischen Roten Kreuzes an.

Was kann die "Stopp Corona" App des Österreichischen Roten Kreuzes?
Zwei wichtige Funktionen der Stopp Corona App helfen dabei, die Infektionskette zu unterbrechen: Der digitale Handshake und das Kontakt-Tagebuch. Mit dem digitalen Handshake können zwei Personen, die beide die App benutzen, ihre Begegnung im integrierten Kontakt-Tagebuch speichern. Das geschieht vollkommen sicher und anonym. Wird nun eine der beiden Personen positiv auf das Coronavirus getestet, kann sie dies in der App melden. Daraufhin werden alle Kontakte der letzten zwei Tage über die Infektion benachrichtigt und gebeten, sich wenn möglich selbst zu isolieren und sich bei Auftreten von Symptomen richtig zu verhalten: Nämlich sich telefonisch (!) bei der Hausärztin/dem Hausarzt oder andernfalls unter der Nummer 1450 zu melden. Jedenfalls gilt: Persönliche Kontakte, auch zu Ärztinnen/Ärzten, unbedingt meiden, nicht ins Krankenhaus fahren und bei medizinischen Notfällen die 144 rufen.

Wie kann die App die Infektionskette unterbrechen?
Im Nachhinein ist es oft schwierig herauszufinden, mit welchen Personen jemand nach seiner Ansteckung mit dem Coronavirus Kontakt hatte. Dadurch geht wertvolle Zeit verloren, da zwischen der Infektion und dem Auftreten der Symptome Tage vergehen können und die Ansteckung bis dahin unbemerkt bleibt. So kann jeder, der mit einer infizierten Person Kontakt hatte, selbst das Virus in sich tragen und somit seine Mitmenschen gefährden. Die Stopp Corona App erleichtert das Nachvollziehen der Kontakte von infizierten Personen maßgeblich. So gewinnen wir Zeit, können mögliche Betroffene schneller reagieren und so die Infektionskette sehr viel früher unterbrechen.

Weitere Fragen und Antworten zur APP finden Sie unter: FRAGEN UND ANTWORTEN ZUR "STOPP CORONA"-APP


Zum Thema Datenschutz fand ich im Netz folgenden Eintrag: „Sich vor der Corona App fürchten, aber Facebook, Alexa, WhatsApp und Co. benutzen! Geht's noch Leute?“
Ich bin der Meinung, dass wir längst zu gläsernen Menschen für die Datensammler (Google und Co.) geworden sind. Die Gesundheitsakte ELGA, die Unzahl an Kundenkarten, die jeder in seinem Börserl mitschleppt, Registrierungen am Computer und bei diversen Apps, die sich auf dem Smartphone tummeln, da kommt es auf eine App, die der eigenen Gesundheit zuträglich ist und auch den Mitmenschen hilft, doch nicht mehr an. Oder?

Die Stopp Corona App können Sie bei Google Play oder Apples App Store auf ihr Smartphone herunterladen.

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