Zu schnell, zu schwer und nicht sicher

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Reisebus war zu schnell, zu schwer und nicht betriebssicher.

 

Stainach - Polizeibeamte der Bezirksverkehrsgruppe mussten Mittwochnachmittag, 29. Februar 2012, einen zu schweren, zu schnellen, überfüllten und nicht betriebssicheren ungarischen Reisebus aus dem Verkehr ziehen.

Gegen 14:45 Uhr war ein ungarischer Reisebus auf der B 320 anstatt der erlaubten 80 km/h mit 100 km/h unterwegs. Zudem berührte der offensichtlich überladene Bus mit der Heckseite beinahe die Fahrbahn. Auf Grund dieser Feststellung wurde der Kleinbus angehalten und einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle unterzogen. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass im Fahrzeug anstatt der erlaubten 19 Personen 26 Personen mitfuhren. Außerdem lag das Gepäck, Schiausrüstung, ungesichert im Reisebus. Bei einer Notbremsung wären die Reisenden mit Sicherheit schwer verletzt worden.

Nach oberflächlicher Besichtigung befand sich der Kleinbus in einem äußerst schlechten Zustand, worauf das Fahrzeug in einer Werkstätte einer technischen Überprüfung unterzogen wurde. Eine Abwaage des Fahrzeuges ergab eine Überladung von 28 Prozent. Weiters konnten am Kleinbus 17 schwere Mängel festgestellt werden. Vier Mängel waren derart gravierend -mangelhafte Bremsen, ausgeschlagene Lenkung, Fahrzeugspur intakt, Querstreben durchgerostet dass eine Weiterfahrt untersagt werden musste. Daher wurden die Kennzeichentafeln und der Zulassungsschein abgenommen.

Der 50-jährige Buslenker und der Zulassungsbesitzer wurden angezeigt und eine Sicherheitsleistung von 3.000 Euro eingehoben.

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