Wohnungsbrand in Admont fordert ein Todesopfer
Eine weitere Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Gegen 22:40 Uhr brach in der Wohnung einer 70-jährigen Bewohnerin ein Brand aus. Einsatzkräfte der Feuerwehr fanden im Schlafzimmer eine leblose Person im Bett vor. Die Person wurde aus der brennenden Wohnung geborgen und ins Freie gebracht.
Die Notärztin konnte jedoch nur mehr den Tod der augenscheinlich weiblichen Person feststellen. Eine eindeutige Identifizierung steht derzeit noch aus. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte es sich jedoch um die 70-jährige Wohnungsinhaberin handeln.
Den Feuerwehren gelang es, den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen und zu löschen. Sämtliche Bewohnerinnen und Bewohner des Mehrparteienhauses wurden vorsorglich aus dem Gebäude evakuiert. Eine Person musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in das LKH Rottenmann-Bad Aussee, Standort Rottenmann, eingeliefert werden.
Die betroffene Wohnung wurde durch das Feuer schwer beschädigt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt.
Im Zuge der Brandursachenermittlung konnte der Brandausbruchsbereich im Bett des Schlafzimmers lokalisiert werden. Nach aktuellem Ermittlungsstand dürfte der Brand mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit durch den unsachgemäßen Umgang mit Rauchwarenresten verursacht worden sein.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben wurde die Leiche sichergestellt. Zur Klärung der genauen Todesursache sowie zur Feststellung der Identität wurde eine Obduktion angeordnet.



