Feuerwehr rettet Kalb aus steiler Felswand
Eine ungewöhnliche Tierrettung forderte am Mittwochnachmittag, 19. August 2026, die Freiwillige Feuerwehr Kainisch. Ein Kalb war in schwer zugänglichem Gelände in eine Felswand geraten und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr aus seiner misslichen Lage befreien.
Um 15:47 Uhr erfolgte die Alarmierung der Einsatzkräfte mit dem Einsatzstichwort „Kalb steht in Felswand“. Bereits die Anfahrt stellte aufgrund der abgelegenen Lage eine Herausforderung dar. Nach rund 20 Minuten erreichten die Feuerwehrleute den Bereich des Karsees und rüsteten sich dort mit Seilen, Gurten und weiterem technischen Gerät für die bevorstehende Rettungsaktion aus.
Anschließend ging es zu Fuß weiter: Rund 20 Minuten mussten die Einsatzkräfte durch steiles und schwer zugängliches Gelände bis zum Kalb zurücklegen.
Am Einsatzort hatte der Besitzer das Tier bereits beruhigt und damit eine wichtige Voraussetzung für die Rettung geschaffen. Mit vereinten Kräften und entsprechender Sicherung gelang es den Feuerwehrleuten schließlich, das Kalb vorsichtig aus der Felswand zu befreien und wieder in sicheres Gelände zu bringen.
Gerettetes Kalb als „Ehrengast“ beim Gruppenfoto
Für einen besonderen Abschluss des nicht alltäglichen Einsatzes sorgte schließlich das Kalb selbst: Nach seiner erfolgreichen Rettung blieb es noch bei seinen Rettern und wurde kurzerhand zum tierischen Ehrengast auf einem gemeinsamen Gruppenfoto.
Nach rund drei Stunden war der Einsatz beendet und die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Kainisch konnte wieder vollständig einsatzbereit ins Rüsthaus einrücken.
Eingesetzt:
HLF und KLF der Freiwilligen Feuerwehr Kainisch mit insgesamt 12 Einsatzkräften.



