Waldbrand in der Gemeinde Landl

Landl: Gestern in den frühen Morgenstunden wurde erneut festgestellt, dass es über Nacht wieder zu einer Brandentwicklung gekommen war, weshalb wiederum die Flugdienststaffel Nord (FF Aigen, FF Liezen) sowie die örtliche Feuerwehr und weitere Tanklöschfahrzeuge für den Pendelverkehr alarmiert wurden.

Eine Pendelstrecke auf den Berg beträgt 26 km hin und retour, die TLF fassen je 4000 Liter Wasser. Auf der Alm wird der Löschwassertank befüllt, von wo aus wiederum der Hubschrauber seinen Löschbehälter füllt und diesen über dem betroffenen Gebiet abwirft bzw. zu den Bodenmannschaften am Berg fliegt. Die Mannschaften am Berg graben das Gelände um und löschen Glutnester mittels Löschrucksäcken in schweißtreibender Arbeit ab.

Für die Unterstützung aus der Luft war gestern eine Alouette III der Kaserne Aigen im Einsatz, die Löscharbeiten dauerten bis 18 Uhr an. "Brand Aus" konnte laut HBI Ing. Fritz jedoch noch immer nicht vermeldet werden. Die Arbeiten werden heute Donnerstag fortgesetzt.

Unterdessen loben die Einsatzverantwortlichen Bereichskommandant OBR Heinz Hartl, der fliegerische Einsatzleiter OBR Ing. Dieter Pilat, Staffelkommandant HBI Ing. Josef Fritz sowie der Feuerwehr-Gesamteinsatzleiter ABI Florian Weissensteiner die hervorragende Zusammenarbeit aller bis dato eingesetzten Kräfte: Flugdienststaffel Nord, weitere Feuerwehren des Abschnittes St. Gallen, den Hubschrauberbesatzungen von BMI und Bundesheer, der Bergrettung Landl und der Polizei Landl.

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