Autotransporter in Brand auf A9

  • verfasst von OBI August Gaßner
  • Aktuelles
Autotransporter in Brand auf A9 Foto: Feuerwehr Rottenmann
Rottenmann: Am Dienstag den 6.8.2019, um 09:58 Uhr, wurde die Stadtfeuerwehr Rottenmann zu einem LKW Brand auf die A9 gerufen.

Fahrtrichtung Liezen, kurz nach der Auffahrt Rottenmann. Die Feuerwehren Trieben Stadt und Gaishorn wurden mitalarmiert.

Die Kameraden rückten umgehend mit TLFA, RLFA und MZFA zum Einsatzort aus. Es handelte sich um einen Autotransporter, auf dem bereits 4 PKW´s in Vollbrand standen. Zwei weitere Fahrzeuge begannen bereits zu brennen und breiteten den Brand auf die Zugmaschine aus. Auf Grund der hohen Brandlast und der dadurch benötigten hohen Wassermengen alarmierte Einsatzleiter OBI August Gaßner die Feuerwehren Bärndorf und Singsdorf-Edlach nach. Durch die starke Rauchentwicklung war der Löschangriff nur mit schwerem Atemschutz zu bewältigen.

Erstangriff erfolgte mittels HD-Rohre vom TLFA um die Zugmaschine zu schützen. Das erste Schaumrohr wurde kurz danach vom RLFA vorgebracht und später durch ein zweites ergänzt. Vom TLFA Trieben wurde Löschwasser benötigt, die Feuerwehren Bärndorf und Singsdorf-Edlach stellten die Wasserversorgung von einem, glücklicherweise, nahe liegendem Bach sicher. Der Einsatz der FF Gaishorn konnte daher storniert werden. LKWA Rottenmann rückte noch mit Schaummittel-Nachschub an, es wurden ca. 400 Liter verbraucht.

Enorme Hitzeentwicklung und zerberstende Reifen der geladenen Fahrzeuge stellten die eingesetzten Atemschutzträger vor eine Herausforderung. Zwei Trupps der FF Rottenmann gingen zweimal in den Einsatz, ein Trupp der FF Bärndorf wurde auch eingesetzt. Auch kleine Magnesiumbrände durch die heute verwendeten Materialien im Fahrzeugbau waren zu bewältigen. Die Löscharbeiten dauerten ca. 2,5 Stunden. Nach und nach konnten Kräfte abgebaut werden, so dass eine Fahrspur nach ca. 2 Stunden freigegeben werden konnte. Nach dem abrücken und der Nachbereitung konnten die Kameraden nach 3,5 Stunden die Tätigkeiten beenden. Die Bergung fand durch ein Abschleppunternehmen statt.

Eingesetzt wurde:
RLF-A 2000 Rottenmann
TLF-A 4000 Rottenmann
MZF-A Rottenmann
LKW-A Rottenmann
Stützpunkt Rüsthaus Rottenmann
mit 22 Mann

KLF-A Bärndorf, MTF-A Bärndorf
mit 15 Mann

KLF Singsdorf
mit 9 Mann

Abschnittskommandant ABI Haberl
Pressebeauftragter BFV
Autobahnpolizei
Rotes Kreuz
ASFINAG
Abschleppunternehmen

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