91-Jährige fiel Telefonbetrug zum Opfer.

Steiermark: Eine 91-jährige Frau fiel einem Telefonbetrug zum Opfer.

Bei dieser Betrugshandlung erbeuteten unbekannte Täter mehrere tausend Euro.

Das 91-jährige Opfer wurde am 25. Mai 2020 von Unbekannten am Festnetz telefonisch kontaktiert. Die Betrüger teilten der Frau mit, dass ihr Sohn eine lebensnotwenige ärztliche Behandlung benötigen würde. Um die Behandlung zu bezahlen, müsse die 91-Jährige bei einer Bank Geld abheben und anschließend in ihren Briefkasten legen. Das Opfer ging der Aufforderung der Täter nach. Am nächsten Tag, 26. Mai 2020, war das Geld weg. Kurze Zeit später wurde die Frau erneut von den Betrügern kontaktiert.

Abermals forderten die Täter Geld, da sich der Zustand ihres Sohnes angeblich verschlechtert habe. Die Frau ging erneut zur Bank um Geld abzuheben, jedoch rieten ihr Bankmitarbeiter davon ab. Da die Angestellten einen Betrug vermuteten, ersuchten sie die Frau zur Polizei zu gehen.

Zum Vorgehen der Täter wird angemerkt, dass seitens der Betrüger ein immenser und fortlaufender telefonischer Druck auf die Opfer ausgeübt wird. Ein Anruf folgt auf den anderen, um den Opfern keine Zeit zum Nachdenken über ihr Handeln zu geben.

Daher rät die Polizei möglichen Opfern, verdächtige Anrufe bereits im Anfangsstadium zu beenden und Vertrauenspersonen oder Verwandte vom Anruf zu informieren. Keinesfalls sollen Handynummern bekanntgegeben werden.

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