Steirische Jagd begrüßt mutige Reform

Franz Mayr-Melnhof © LJM Franz Mayr-Melnhof
KLARE KANTE IM WILDTIERMANAGEMENT

Die steirische Landesjägerschaft stellt sich mit klaren Worten hinter die von der Landesregierung vorgelegten Reformen im Natur-, Jagd- und Artenschutzrecht. Für die Jägerschaft ist die Richtung eindeutig: Die geplanten Maßnahmen sind ein überfälliger Schritt hin zu einem modernen, praxisorientierten und ausgewogenen Umgang mit heimischen Wildtieren.

Ein funktionierendes Wildtiermanagement braucht vor allem eines – klare Zuständigkeiten und rasche, fachlich fundierte Entscheidungen. Genau hier setzen die Reformen an. Sie berücksichtigen die realen Herausforderungen unserer Kulturlandschaft, in der es sowohl Gewinner- als auch Verliererarten gibt, und schaffen die Grundlage für ein aktives, verantwortungsvolles Handeln.

Gleichzeitig reagieren die neuen Regelungen gezielt auf bestehende Konflikte und zunehmende Schäden in der Land- und Forstwirtschaft, auf Almen sowie in der Fischerei. Dort, wo wirtschaftliche Existenzen oder die öffentliche Sicherheit gefährdet sind, ermöglichen sie ein sachlich begründetes und verhältnismäßiges Eingreifen.

Damit wird deutlich: Naturschutz und Nutzung sind kein Widerspruch, sondern können – richtig gestaltet – Hand in Hand gehen.

Auch die geplanten Verordnungen zu Nebel- und Rabenkrähen, Fischotter und Wolf werden von der steirischen Jägerschaft als notwendige und fachlich fundierte Maßnahmen bewertet. Sie schaffen die Basis, um ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Interessen in Einklang zu bringen.

Darüber hinaus bringen die Anpassungen im Jagdgesetz spürbare Verbesserungen für die Praxis: Moderne technische Möglichkeiten, vereinheitlichte Meldefristen und realitätsnahe Abschusspläne sorgen für weniger Bürokratie und eine zeitgemäße Jagdausübung.

Die steirische Jägerschaft betont ausdrücklich, dass es bei all diesen Maßnahmen nicht um eine Verringerung der Artenvielfalt geht. Im Gegenteil: Ziel ist ein verantwortungsbewusstes Management, das langfristig ein stabiles Gleichgewicht zwischen Mensch, Tier und Natur sichert.

Franz Mayr-Melnhof-Saurau unterstreicht:
„Diese Reformen sind ein starkes Signal für Hausverstand, Praxisnähe und Verantwortung. Sie schaffen die Grundlage für ein tragfähiges Miteinander von Mensch und Wildtier und stärken gleichzeitig den ländlichen Raum.“

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