Rang sechs für Andreas Aigner

Empfehlung Rang sechs für Andreas Aigner Credit: Daniel Fessl
Die Jännerschlacht ist geschlagen.

Nach zwei anstrengenden Tagen mit insgesamt 245 Kilometern Sonderprüfung auf teilweise sehr schwierigem und unberechenbarem Untergrund ging die Jännerrallye 2014 zu Ende.

Der aus der Formel I kommende Pole Robert Kubica gewann nach mehreren Führungswechseln auf seinem von M-Sport gebauten Ford Fiesta RRC und konnte damit einen sehr erfolgreichen Test für den bevorstehenden ersten WM-Lauf – die Rallye Monte Carlo – absolvieren.

Auf der allerletzten Sonderprüfung setzte er auf perfekt passendes „schwarzes Gold" und sicherte sich den Sieg. Ein stark agierender Tscheche Vaclav Pech auf Mini John Cooper Works S2000 beendete die Veranstaltung auf Platz zwei und Staatsmeister Mundl Baumschlager mit Klaus Wicha am heißen Sitz belegte mit dem von der eigenen Firma aufgebauten und betreuten Skoda Fabia RS S2000 Rang drei beim Ersten Europameisterschaftslauf 2014. Beppo Harrach mit Co Pilot Leopold Welsersheimb bot im Mitsubishi EVO IX wieder eine starke Performance und landete am Vierten Gesamtrang.

Der sechste Platz für Andreas Aigner / Barbara Watzl wirkt auf den Ersten Blick vielleicht ein wenig bescheiden, aber beim Ersten Auftritt mit dem ungewohnten Peugeot 207 S2000 war das sicher das Maximum, um kein noch höheres Risiko zu gehen und das Auto heil ins Ziel zu bringen.

Die im Mühlviertel herrschenden Verhältnisse wären bestimmt mit dem Subaru R4 etwas einfacher beherrschbar gewesen, aber der Andi hat schon des Öfteren den schwierigeren Weg genommen und die hier gesammelten Erfahrungen werden sicherlich bald Früchte tragen. Allein die Beschreibung der letzten Sonderprüfung über 25 Kilometer (vom Veranstalter ins Netz gestellt) ist auch für jeden Laien sehr aussagekräftig: Die Prüfung Aisttal ist ein durchgehender Mix aus Nebel, Regen, starkem Schmutz und Wasser auf der Fahrbahn.

Wer hätte da Lust, auf solchen Wegen mit Highspeed durch den Wald zu reisen? Was Rallyeteams in solchen Situationen leisten, ist für „Normalverbraucher" nicht nachvollziehbar. Aigner / Watzl beendeten diese letzte Prüfung mit der Drittschnellsten Zeit! Über Dreißig Teams scheiterten an der Aufgabe Jänner Rallye und sahen keine Zielflagge.

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