Dröhnende Rotoren über dem Brunntal

Dröhnende Rotoren über dem Brunntal © Bergrettung Stmk.
Spektakuläre Bergrettungs-Großübung mit Bundesheer-Hubschrauber in Wildalpen

Das Dröhnen der Rotorblätter hallte am vergangenen Wochenende durch das Brunntal, als die Bergrettungs-Ortsstellen Eisenerz, Wildalpen, Landl und Radmer zu einer groß angelegten Gebietsübung zusammenkamen. Rund 40 Bergretterinnen und Bergretter stellten sich dabei realitätsnahen Einsatzszenarien – unterstützt von einem Hubschrauber des Österreichischen Bundesheeres.

Im Mittelpunkt der anspruchsvollen Übung stand die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften am Boden und in der Luft. Nach einer umfassenden Sicherheitseinweisung wurden die Teams mittels Hubschrauber in unwegsames Gelände rund um die Riegerin verlegt. Dort galt es, verschiedene Notfallszenarien unter möglichst realistischen Bedingungen abzuarbeiten. Von der raschen Erkundung über die Koordination der Mannschaften bis hin zur sicheren Aufnahme und Verbringung von Personen wurde jeder Schritt intensiv trainiert.

Besonders herausfordernd waren die raschen Verlegungen der Einsatzgruppen an unterschiedliche Einsatzorte. Dabei konnten die Bergretter wertvolle Erfahrungen im Umgang mit dem Hubschrauber sammeln und wichtige Abläufe für künftige Realeinsätze festigen.

Für die notwendige Sicherheit am Landeplatz sorgte die Freiwillige Feuerwehr Wildalpen, die mit ihrer Löschbereitschaft den Flugbetrieb unterstützte und damit einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Übung leistete.

Die Großübung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig das Zusammenspiel verschiedener Einsatzorganisationen im Ernstfall ist. Insgesamt standen knapp 60 Einsatzkräfte im Einsatz, um die Zusammenarbeit zu trainieren und die Schlagkraft der Organisationen weiter zu erhöhen.

Dank der professionellen Unterstützung des Österreichischen Bundesheeres, des engagierten Einsatzes der Freiwilligen Feuerwehr Wildalpen sowie der hervorragenden Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte die Übung erfolgreich abgeschlossen werden. Die gewonnenen Erkenntnisse tragen dazu bei, Menschen in alpinen Notlagen künftig noch schneller und effizienter helfen zu können.

Bildergalerie

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